Job bei Baumüller Nürnberg GmbH

Elektroniker/in - Geräte und Systeme

⧉ Baumüller Nürnberg GmbH, 90482 Nürnberg, Berufsausbildung ab 2023

Info zum Arbeitgeber

Die Baumüller Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Nürnberg ist einer der führenden Anbieter

innovativer elektrischer Automatisierungs- und Antriebssysteme.

An über 40 Standorten weltweit ist die Baumüller Gruppe auf allen entscheidenden Märkten vertreten.

Dort planen, entwickeln, fertigen und montieren die Mitarbeiter

durchgängige und effiziente Systemlösungen für nahezu alle Branchen des Maschinenbaus.

Weitere Einsatzfelder der Produkte aus dem Hause Baumüller

sind hybride Antriebskonzepte und Anwendungen im Bereich regenerativer Energien.

Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum umfasst den gesamten Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen:

Von der Bedienoberfläche über Motion Control-Software nach PLCopen, Softwaremodule und Steuerungen bis hin zu Umrichtern,

Elektromotoren und dem gesamten Dienstleistungsprogramm für Automatisierungslösungen.

Die Bereiche Service, Installation, Montage und Verlagerung runden das Angebot der Baumüller Unternehmensgruppe ab.

Tätigkeitsinhalte

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme passen Baugruppen an, erstellen Leiterplatten,

montieren Komponenten und stellen elektronische Geräte und Systeme für verschiedene Verwendungszwecke her.

Sie installieren und konfigurieren Programme oder Betriebssysteme,

prüfen Komponenten, erarbeiten Gerätedokumentationen oder erstellen Layouts.

Darüber hinaus kümmern sie sich um die Beschaffung von Bauteilen sowie Betriebsmitteln

und unterstützen Techniker/innen oder Ingenieure bzw. Ingenieurinnen bei der Umsetzung von Aufträgen.

Sie planen Produktionsabläufe, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit.

Außerdem erstellen sie Systemdokumentationen und Fertigungsunterlagen.

Auch die Wartung und Instandsetzung fällt in ihren Aufgabenbereich.

Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker/innen für Geräte und Systeme die Fehlerquellen ein

und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten sie Kunden und weisen Benutzer in die Handhabung der Geräte ein.

Arbeitsbedingungen

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme arbeiten mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).

Zum Einsatz kommen auch spezielle Messgeräte und -apparaturen bzw. Prüffelder und -programme.

Um sich vor Verletzungen zu schützen, tragen sie Schutzkleidung, z.B. Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

In Werkhallen passen sie - z.T. in Handarbeit - mechanische und elektrische Einzelteile sowie Baugruppen an.

Dort kann es durch laufende Maschinen laut sein. Bei Lötarbeiten können Dämpfe und unangenehme Gerüche entstehen.

Test- und Prüfarbeiten führen sie in Labors bei künstlicher Beleuchtung durch.

Die Installation und Wartung der Systeme und Anlagen nehmen sie oft beim Kunden vor Ort vor.

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme übernehmen zum Teil auch Bereitschaftsdienste.

Technisches Verständnis und eine sorgfältige und systematische Arbeitsweise

sind im Umgang mit oft komplexen IKT-Systemen erforderlich.

Geschicklichkeit benötigen die Elektroniker/innen für Geräte und Systeme, um z.B. sehr kleine Bauteile zu positionieren.

Bei Arbeiten an stromführenden Teilen und Komponenten zeigen sie Umsicht

und beachten die einschlägigen Sicherheitsvorschriften.

Auf häufig wechselnde Arbeitsorte und -bedingungen stellen sie sich flexibel ein.

Auf Kundenanforderungen gehen sie bei Planung und Ausführung der Anlagen und Geräte serviceorientiert ein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer ist für jeden Ausbildungsberuf in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt (Regelausbildungszeit).

Beim genannten Ausbildungsberuf beträgt sie 3,5 Jahre.

Wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen.

Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine Kürzung um 6 Monate möglich,

mit Fachhochschulreife und Abitur kann die Ausbildung um 12 Monate gekürzt werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen,

ist die Ausbildungszeit einer vorherigen Ausbildung anrechnen zu lassen.

Auch andere Bildungsgänge wie Einstiegsqualifizierung, Berufsfachschule oder Berufsgrundbildungsjahr

können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.

Zudem kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden,

wenn die Leistungen in der Berufsschule und die Leistungen im Ausbildungsbetrieb dies rechtfertigen.

Berufsausbildung in Teilzeit

Wenn eine Vollzeitberufsausbildung wegen der individuellen Lebensumstände nicht möglich ist,

kann man die Ausbildung nach Absprache auch in Teilzeit absolvieren.

Bei einer Berufsausbildung in Teilzeit ist die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt.

Dafür verlängert sich die Gesamtdauer der Ausbildung entsprechend.

Eine Teilzeitberufsausbildung ist grundsätzlich in allen anerkannten Berufen des dualen Ausbildungssystems möglich.

Finanzielle Unterstützung

Minderjährige Auszubildende, die während der Berufsausbildung in einem eigenen Haushalt leben wollen,

weil das tägliche Pendeln zwischen Ausbildungsort und Wohnort der Eltern nicht zumutbar wäre,

können die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von der Agentur für Arbeit erhalten.

Volljährige Auszubildende, die verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden sind oder waren

oder mit mindestens einem Kind zusammenleben, können die Berufsausbildungsbeihilfe

auch dann erhalten, wenn sie in erreichbarer Nähe zum Elternhaus leben.

Gezahlt wird diese Unterstützung zum Lebensunterhalt für die Dauer der Berufsausbildung.

Sie kann jederzeit beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe richtet sich nach der Art der Unterbringung, den Fahrkosten und sonstigen Aufwendungen.

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