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Berufsporträt Elektroniker für Gebäudesystemintegration*

Berufsporträt

Kurzinfo

Ausbildungsberuf

Elektroniker für Gebäudesystemintegration*

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Tätigkeitsinhalte

Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration planen, integrieren und installieren Systeme der vernetzten Gebäudetechnik. In Absprache mit ihren Auftraggebern prüfen sie Anforderungen für vernetzte Anlagen und stellen innovative Aktualisierungs- und Integrationsmöglichkeiten für bestehende Infrastrukturen vor.

Vor Ort sind sie für die technische Installation verantwortlich und verlegen Kabel oder Leitungen und montieren die notwendigen Komponenten. Sie richten auch die passende Software ein und führen Systemtests aus.

Im Anschluss justieren sie die Komponenten, nehmen die Anlagen in Betrieb und schulen die Endnutzer in der korrekten Anwendung.

Dafür erstellen sie umfangreiche Dokumentationen und geben Informationen zum Datenschutz und Sicherheit weiter.

Damit es zu keinen größeren Ausfällen kommt, führen sie regelmäßige Prüfungen an gebäudetechnischen Anlagen durch, reparieren defekte Technik und beheben Softwarefehler.

Da sich gerade im Bereich der vernetzten und intelligenten Gebäudetechnik viel ändert, informieren sie sich stets über neue Marktentwicklungen.

Arbeitsbedingungen

Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration sind für die Planung, Installation und Betreuung vernetzter gebäudetechnischer Systeme und Anlagen verantwortlich. Bei der Montage und Wartung der Anlagen nutzen sie Werkzeuge wie Zangen, Bohrmaschinen und Messgeräte.

Um sich vor Verletzungen zu schützen, tragen sie ggf. Schutzkleidung, z.B. Sicherheitsschuhe, auf Baustellen auch einen Helm. In größeren Höhen befindliche Komponenten wie Sensoren sind z.T. nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Wartungen und Inspektionen vor Ort führen sie in allen Bereichen eines Gebäudes, in denen sich gebäudetechnische Systeme befinden, durch. Über Fernwartungssoftware ermitteln sie Fehler bzw. Störungen aber auch aus der Zentrale.

Beim Wechsel zwischen technischen Betriebsräumen, z.B. Kühlräumen oder Heizungsanlagen, sind sie z.T. erheblichen Temperaturunterschieden ausgesetzt.

In Büroräumen am Computer erstellen sie Konzepte, analysieren systemrelevante Daten und programmieren Softwarebausteine. Auf die wechselnden Arbeitsorte und -bedingungen stellen sie sich flexibel ein.

Bei der Einrichtung neuer gebäudetechnischer Anlagen und Systeme müssen Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten sowie die Sicherheits- und Datenschutzvorschriften beachten. Umsicht ist bei Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen gefragt.

Wichtige Schulfächer

Mathematikkenntnisse sind für das Berechnen elektrischer Größen im Kontext von Messverfahren unabdingbar.

Die Kenntnis physikalischer Gesetze und Zusammenhänge ist beispielsweise für das Verständnis von Aufbau und Funktionsweise verschiedener Bauteile hilfreich.

Die Montage und Reparatur von gebäudetechnischen Anlagen und Systemen gehört zu den Aufgaben von angehenden Elektronikern und Elektronikerinnen für Gebäudesystemintegration. Wer über Kenntnisse im technischen Werken verfügt, ist im Vorteil. Erfahrungen im technischen Zeichnen sind z.B. für das Anfertigen von Übersichtsschaltplänen hilfreich.

Kenntnisse in Informatik erleichtern den Zugang zu Programmierung und Installation von Software sowie zu Datensicherheit.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren.

Eine Übersicht der tariflichen Ausbildungsvergütungen für nahezu alle quantitativ bedeutenden Ausbildungsberufe bietet die Datenbank Ausbildungsvergütungen.

Perspektiven

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Elektroniker/innen für Gebäudesystemintegration in Betrieben des Elektrohandwerks, in IT-Systemhäusern, in Industrieunternehmen sowie bei technischen Gebäudeausrüstern im Facility-Management.

Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Elektronik bis hin zu Normen, Sicherheits- und Prüfbestimmungen in elektrischen Anlagen.

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Elektrotechnikermeister/in abzulegen.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Elektrotechnik erwerben.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb für vernetzte Gebäudetechnik im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung.

Ausführliche Informationen

Berufsinfo der Datenbank BERUFENET

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