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Steuertipps für Senioren (Brandenburg)*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Steuertipps für Senioren (Brandenburg)

Quelle

Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg

Kurzbeschreibung

Viele Rentner fragen sich, ob sie eine Einkommensteuererklärung abgeben und Steuern zahlen müssen. Hier finden sie Antworten...

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Suchbegriffe und Textauszug

Steuertipps für Senioren (Brandenburg), Rente, Steuer, Steuern, Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg. steuertipps für seniorinnen und senioren renten und steuern was hat sich bei der besteuerung der renten ab 2005 geändert? gilt das für alle rentenarten? wie wird der steuerpflichtige anteil der rente ermittelt? muss jetzt jede rentnerin jeder rentner steuern zahlen? welche entlastungen und steuervergünstigungen gibt es? wann muss ich eine einkommensteuererklärung abgeben? erfährt das finanzamt, dass ich eine rente beziehe? ich habe noch fragen an wen kann ich mich wenden? viele von ihnen fragen sich, ob sie eine einkommensteuererklärung abgeben und steuern zahlen müssen. mit der umstellung der einkommensteuerrechtlichen behandlung von altersvorsorgeaufwendungen und altersbezügen zum 1. januar 2005 gab es einen großen informationsbedarf, inwieweit alterseinkünfte steuerpflichtig sind und wann einkommensteuererklärungen abgeben werden müssen. obwohl seitdem einige jahre vergangen sind, zeigt die fortbestehende rege nachfrage nach der broschüre, dass weiterhin informationsbedarf besteht. zudem haben wir die broschüre um praktische fragen zur einkommensteuererklärung ergänzt. soweit sie darüber hinaus fragen zu ihrer steuererklärung haben, stehen ihnen die mitarbeiterinnen und mitarbeiter ihres finanzamtes gerne zur verfügung. die adressen finden sie am ende der broschüre. renten und steuern was hat sich bei der besteuerung der renten ab 2005 geändert? renten sind seit jeher einkommensteuerpflichtig. bis 2004 unterlag jedoch nur der sogenannte ertragsanteil der besteuerung, daher mussten viele rentnerinnen und rentner keine steuern zahlen. pensionen von beamtinnen und beamten wurden dagegen schon immer (abzüglich eines versorgungsfreibetrags) in vollem umfang besteuert. das bundesverfassungsgericht hatte dem gesetzgeber aber im jahr 2002 den auftrag erteilt, die steuerliche behandlung von renten und pensionen anzugleichen. mit dem alterseinkünftegesetz wurde diese forderung mit wirkung zum 1. januar 2005 umgesetzt. um die gleichbehandlung aller versorgungsempfängerinnen und -empfänger sicherzustellen, werden die renten bis zum jahr 2040 schrittweise in die sog. nachgelagerte besteuerung überführt. nachgelagerte besteuerung bedeutet, dass die rente im zeitpunkt der auszahlung in vollem umfang besteuert wird, im gegenzug aber die einzahlungen in die gesetzliche rentenversicherung sowie andere altersvorsorgebeiträge in vollem umfang steuerlich absetzbar sind. um härten zu vermeiden hat der gesetzgeber beschlossen, die umstellung auf die nachgelagerte besteuerung schrittweise bis zum jahr 2040 vorzunehmen. rentnerinnen und rentner, die während dieses übergangszeitraums in den ruhestand eintreten, unterliegen auf dauer nur mit einem teil ihrer rentenbezüge der besteuerung. liegt der rentenbeginn vor dem jahr 2006, gilt ein besteuerungsanteil von 50 prozent. danach erhöht sich der besteuerungsanteil für jeden neu hinzugekommenen rentnerjahrgang um jeweils 2 prozentpunkte, ab dem jahr 2021 nur noch um 1 prozentpunkt jährlich. maßgebend für die höhe des besteuerungsanteils ist der zeitpunkt, ab dem die rente bewilligt wird. dieses datum wird regelmäßig im rentenbescheid ausgewiesen. der besteuerungsanteil bestimmt sich also nach dem rentenbeginn. wessen rente später beginnt, hat einen höheren besteuerungsanteil, konnte aber auch länger von den erhöhten abzugsmöglichkeiten während der arbeitsphase profitieren. gilt das für alle rentenarten? renten gehören zur den sonstigen einkünften und sind daher grundsätzlich steuerpflichtig. für einige rentenarten sieht das einkommensteuergesetz allerdings eine steuerfreiheit vor. das sind z.b. renten aus der gesetzlichen unfallversicherung, kriegs-, wehrdienst-, zivildienst- und schwerbeschädigtenrenten. die höhe des bei einer rente zu versteuernden betrages ist von der art der rente abhängig. hierbei ist zwischen drei gruppen zu unterscheiden: zur 1. gruppe zählen leibrenten der gesetzlichen rentenversicherung, den landwirtschaftlichen alterskassen und den berufsständischen versorgungseinrichtungen aber auch leistungen aus sog. rürupverträgen. leistungen aus dieser gruppe werden mit dem besteuerungsanteil berücksichtigt. wie sich dieser ermittelt, erfahren sie weiter unten. zur 2. gruppe zählen leibrenten aus privaten rentenversicherungen ohne steuerfreie arbeitgeberanteile, aus privaten unfall-, oder berufsunfähigkeitsversicherungen sowie renten aus dem umlagefinanzierten teil von zusatzversorgungseinrichtungen (vbl-renten). leistungen aus dieser gruppe werden mit dem ertragsanteil besteuert. die höhe dieses (in der regel geringeren) steuerpflichtigen anteils richtet sich nach dem vollendeten lebensalter der rentenberechtigten und bleibt während der gesamten laufzeit ...

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