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Frauen zwischen Beruf und Familie (Kurzbericht)*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Frauen zwischen Beruf und Familie (Kurzbericht)

Quelle

IAB

Kurzbeschreibung

Wer sind die Rückkehrerinnen und was unterscheidet sie von den Frauen in der Stillen Reserve?

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Suchbegriffe und Textauszug

Frauen zwischen Beruf und Familie (Kurzbericht), Familie, Beruf, Vereinbarkeit, Berufsrückkehrer, Erziehungszeit, Wiedereinstieg, IAB. erwerbsverläufe von frauen sind weniger kontinuierlich als die von männern, denn meist sind sie es, die ihre erwerbstätigkeit aufgeben oder reduzieren, um die kindererziehung und/oder die pflege von angehörigen zu übernehmen. ihr beruflicher wiedereinstieg ist mit vielen herausforderungen verbunden. die bundesagentur für arbeit (ba) kann frauen unterstützen, die nach einer familienpause wieder berufstätig sein möchten. 2008 waren bei der ba gut 160.000 frauen als berufsrückkehrerinnen erfasst. manche frauen melden sich nicht bei der ba, obwohl sie dem arbeitsmarkt prinzipiell zur verfügung stehen. sie sind z.b. wegen schlechter arbeitsmarktlage, kindererziehung oder pflegeaufgaben nicht erwerbstätig und zählen zur stillen reserve im engeren sinn. im vergleich sind frauen in der stillen reserve älter, häufiger verheiratet als berufsrückkehrerinnen und leben meist in westdeutschland. die mehrheit in beiden gruppen hat eine berufsausbildung. auf ein drittel der frauen trifft dies nicht zu. ihnen könnten qualifizierungen beim wiedereinstieg helfen. eine wesentliche voraussetzung für einen erfolgreichen wiedereinstieg sind vor allem gute rahmenbedingungen für die bessere vereinbarkeit von familie und beruf. potenziale für den arbeitsmarkt frauen zwischen beruf und familie von kathrin böhm, katrin drasch, susanne götz und stephanie pausch immer noch sind es vor allem frauen, die ihre erwerbstätigkeit unterbrechen, um kinder zu erziehen oder angehörige zu pflegen. wenn diese frauen nach der familienpause wieder berufstätig sein möchten, können sie als berufsrückkehrerinnen von der bundesagentur für arbeit (ba) unterstützt werden. aber nicht alle melden sich bei ihrer agentur, viele bleiben in der stillen reserve. wer sind die rückkehrerinnen und was unterscheidet sie von den frauen in der stillen reserve? ihre lebenslagen geben hinweise darauf, wie die einen besser unterstützt und die anderen für den arbeitsmarkt gewonnen werden könnten. die erwerbstätigenquote von frauen lag 2008 in deutschland mit 64 prozent deutlich über dem oecd-durchschnitt von 58 prozent. bei den 25- bis 54-jährigen müttern mit zwei oder mehr kindern war diese quote mit 56 prozent jedoch niedriger als der oecd-durchschnitt von 60 prozent. frauen sind also hierzulande seltener erwerbstätig als anderswo, wenn sie mehrere kinder haben. zudem hat sich das arbeitsvolumen der frauen in den letzten jahren nicht wesentlich erhöht. das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die vollzeiterwerbstätigkeit der frauen in deutschland zwischen 1991 und 2010 um 20 prozent zurückgegangen ist und gleichzeitig geringfügige beschäftigung und teilzeitarbeit zugenommen haben. hier bleiben potenziale ungenutzt, da fast die hälfte der teilzeitbeschäftigten und zwei drittel der geringfügig beschäftigten frauen potenziell länger arbeiten möchten (wanger 2011). obwohl die erwerbsorientierung von frauen - auch die von müttern - gestiegen ist, hat sich die dauer der erwerbsunterbrechungen nach der geburt eines kindes in den letzten jahrzehnten verlängert. grund hierfür sind auch familienpolitische veränderungen, vor allem die schrittweise verlängerung der gesetzlich garantierten erziehungszeit (grunow u. a. 2011). die auswirkungen von erwerbsunterbrechungen sind bekannt: sie tragen zum geschlechterspezifischen lohndifferenzial (gender wage gap) bei und wirken sich negativ auf die weiterbildungsmöglichkeiten und aufstiegschancen der frauen aus (puhani/sonderhof 2011). die finanziellen folgen zeigen sich aber nicht nur direkt mit dem wiedereinstieg, sondern vor allem auch mittel- und langfristig. im alter kumulieren sich die geschlechtsspezifischen ungleichheiten bei erwerbsunterbrechungen und einkommen und resultieren in relativ geringen rentenansprüchen und einem höheren armutsrisiko für frauen (strauß 2010). aus gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitischer perspektive ist es daher wichtig, den wiedereinstieg von frauen zu fördern und zu unterstützen. nach einer erwerbsunterbrechung wieder in den arbeitsmarkt zurückzukehren, bringt vielfältige herausforderungen mit sich. bei einem beruflichen wiedereinstiegsprozess müssen betreuungs- und haushaltsarbeit in der familie neu organisiert werden. das angebot an öffentlicher kinderbetreuung ist immer noch unzureichend und zeitlich unflexibel, sodass vor allem der organisation der kinderbetreuung eine zentrale bedeutung zukommt (wrohlich 2006). zwar hat sich die situation hinsichtlich der kinderbetreuung in den letzten jahren deutlich verbessert und frauen kehren häufiger und früher in den beruf zurück. aus unterschiedlichen gründen handelt es sich dabei allerdings oft um ...

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