Erfahrungen, Fakten und Tipps rund um die inklusive Ausbildung

Diese Broschüre erzählt und illustriert erfolgreiche wie auch berührende Geschichten inklusiver Ausbildung,

die nicht einfach nur ''Inklusion'' sind, sondern jungen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Nicht trotz ihrer Behinderung, sondern mit ihren ganz besonderen Fähigkeiten und Einschränkungen...

Quelle: Unternehmens-Netzwerk INKLUSION

Text für die Suchmaschine

Immer mehr Unternehmen und Betriebe engagieren sich für Inklusion. Sie setzen bei der Suche nach neuen Auszubildenden auch auf Jugendliche mit Behinderung. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen mit Behinderung, die eine Lehrstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt suchen. Doch wie finden Betriebe und Auszubildende zueinander? Gerade in kleinen und mittelständischen Betrieben stehen Geschäftsführung und Personal verantwortliche häufig vor Fragen, die wir mit dieser Broschüre beantworten möchten: Bei uns erfahren Sie, wo Sie passende Bewerber finden und was es für Ihre Firma bedeutet, wenn Sie Auszubildende oder Angestellte mit einer Behinderung einstellen. Wir klären Sie auch darüber auf, wer Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen kann und welche Erfahrungen andere Unternehmen bereits gemacht haben. Auch für junge Menschen mit Behinderung, die eine Ausbildung beginnen möchten, gibt es viele Themen, die für sie wichtig sind: Welcher Beruf passt zu mir? Wie finde ich die passende Lehrstelle? Welche Voraussetzungen muss ich für eine Ausbildung mitbringen? Und wer unterstützt mich, wenn es Schwierigkeiten in der Lehrzeit gibt? Mit dieser Broschüre möchten wir all diese Fragen beantworten. Wir zeigen, wie mit Hilfe eines zentralen Ansprechpartners für Arbeitgeber und mit einem starken Netzwerk berufliche Inklusion gelingt. Aber wir möchten noch mehr: Unser Anliegen ist es auch, Arbeitgebern und Auszubildenden Mut zu machen, sich auf das Abenteuer Inklusion einzulassen - miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und gemeinsam passende Lösungen zu finden. Die Geschichten, die Sie bei uns lesen werden, machen dabei eines deutlich: Wenn alle Be tei ligten offen miteinander kommunizieren und mögliche Herausforderungen nicht ignorie ren, sondern gemeinsam angehen, kann Inklusion zu einem echten Erfolgsmodell werden. Ein Modell, von dem am Ende alle profitieren: Unternehmen, die freie Ausbildungsplätze besetzen können ebenso wie Auszubildende mit Behinderung, die ihren Traumjob gefunden haben. Unternehmen, die inklusiv denken und handeln, sichern sich engagierte Fachkräfte. Besonders Jugendliche mit Behinderung haben eine starke Bindung gegenüber ihrem Ausbildungsbetrieb. Sie bleiben in der Regel nach ihrer Ausbildung in dem Betrieb, in dem sie ihre Ausbildung gemacht haben. Das Unternehmen gewinnt damit nicht nur sehr loyale Beschäftigte, sondern beugt auch dem Fachkräftemangel vor. Allerdings erhalten noch zu selten Jugendliche mit Behinderungen den Zugang in das reguläre inklusive Ausbildungssystem. Besonders Betriebe und Berufsschulen müssen sich für Inklusion öffnen und jungen schwerbehinderten Menschen eine Chance auf eine Aus bildung auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Für Arbeitgeber und schwerbehinderte Auszubildende bieten die Integrations und Inklusions ämter eine Vielzahl an Beratungs, Förderungs und Unterstützungsmöglichkeiten rund um das Thema Ausbildung und Beschäftigung an. Jeder Betrieb, der einen Ausbildungsplatz für Menschen mit Behinderung einrichten möchte, hat die Möglichkeit sich kostenlos beraten zu lassen. Die Integrationsfachdienste sind durch die Integrationsämter beauftragte Beratungsstellen, die Sie als Arbeitgeber zu fachlichen Hilfen wie Jobcoaching, technischen und finanziellen Hilfen sowie bei Fragen und Schwierigkeiten am Arbeitsplatz informieren, beraten und unterstützen. Weitere Beratungsangebote gibt es bei einigen Industrie und Handels kammern und Handwerks und Landwirtschaftskammern durch die Fachberater für Inklusion. Sie beraten und unterstützen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Ort und kostenlos. Und durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem arbeitgebergetragenen UnternehmensNetz werk INKLUSION konnten weitere Betriebe für Inklusion gewonnen werden. Immer mehr Arbeitgeber erkennen die Potenziale der Beschäftigten mit Behinderung und schätzen die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen als Gewinn für ihr Unternehmen. Auszubildende mit Behinderung sind wertvolle Fachkräfte und treue Mitarbeiter für Ihr Unternehmen...

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