Studierende über Praktika oder als Werkstudierende rekrutieren

Durch die Zusammenarbeit mit Studierenden können Sie

mit potenziellen künftigen Mitarbeitern

bereits in deren Ausbildungsphase Kontakt aufnehmen...

Quelle: BMWi

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Studierende über Praktika oder als Werkstudierende rekrutieren. Was bringt die Rekrutierung von Studierenden über Praktika und Werkstudierendentätigkeiten? Lohnt sich die Rekrutierung von Studierenden über Praktika und Werkstudierendentätigkeiten? Analyse des zukünftigen Fachkräftebedarfs. Formulierung einer Ausschreibung für Studierende. Auswahl der Studierenden. Studierende beschäftigen. Durch die Zusammenarbeit mit Studierenden können Sie mit potenziellen künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits in deren Ausbildungsphase Kontakt aufnehmen. Das ermöglicht Ihnen, diese früh zeitig für eine spätere Tätigkeit im Unternehmen zu gewinnen und einen Pool von geeigneten Nachwuchskräften für Ihr Unternehmen aufzubauen. Außerdem können Sie bereits während der Einsatzzeit von der produktiven Tätigkeit der Studierenden profitieren. Die vorliegende Handlungsempfehlung soll Sie unterstützen, auch auf Basis Ihrer Personalplanung die Art des Einsatzes von Studierenden zu entscheiden, passende Studierende zu erreichen und erfolgreich in Ihrem Unternehmen einzusetzen. Zielgruppe der Maßnahmen sind Studierende mit gewissen Vorkenntnissen in den von Ihnen benötigten Fachrichtungen. Je nach Bedarf können dabei gezielt Studierende bestimmter Studienphasen (Bachelor/ Master) oder Hochschularten (Universitäten/Fachhochschulen) angesprochen werden: Der Bachelorstudiengang ist fokussiert auf die wissenschaftlichen Grundlagen eines Faches sowie methodische und berufsfeldbezogene Kompetenzen. Ein Direkteinstieg in das Berufsleben ist mit einem Bachelorabschluss somit grundsätzlich möglich. Das Masterstudium stellt ein vertiefendes Aufbaustudium dar. In diesem Studium ist sowohl eine weitere fachliche Spezialisierung, aber auch ein Fachwechsel möglich. Masterstudierende weisen unter Umständen schon Berufserfahrung auf, da die Studiengänge nicht nahtlos aufeinander folgen müssen. Bereits die Abschlussbezeichnung der Studiengänge gibt Hinweise auf die inhaltliche Ausrichtung: So sind beispielsweise Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, die zum Abschluss ''Bachelor oder Master of Engineering'' führen, eher anwendungsbezogen, wohingegen ''Bachelor oder Master of Science'' stärker forschungsorientiert sind. Ein genaueres Bild über die Inhalte und Profile der unterschiedlichen Studiengänge gibt der so genannte Hochschulkompass. Universitäts- oder Fachhochschulstudierende: Fachhochschulen bieten eine meist mehr an der Praxis ausgerichtete Lehre, während Studierende an Uni versitäten eher darin ausgebildet werden, Vorgänge theoretisch zu durchleuchten und zu hinterfragen. Eine Kontaktaufnahme zu Studierenden kann Ihnen einen Wettbewerbsvorteil bei der Rekrutierung von erfolgversprechenden Nachwuchskräften verschaffen durch: frühzeitige Bindung: Der Kontakt bereits während des Studiums kann bei guter Zusammenarbeit eine spätere Entscheidung von Studierenden für Ihr Unternehmen als Arbeitgeber positiv beeinflussen. gestärkte Personalauswahl: Da Ihre Firma potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits im Vorfeld einer späteren Beschäftigung kennenlernt, lässt sich die zu erwartende Arbeitsleistung zuverlässiger beurteilen. Dadurch können Sie das Risiko einer Fehleinstellung deutlich reduzieren. verkürzte Einarbeitungszeit: Eine vorherige Zusammenarbeit während des Studiums verringert den späteren Aufwand, die neue Arbeitskraft einzuarbeiten. Auch die Integration in bestehende Teams wird begünstigt. Bewerbung Ihres Unternehmens an der jeweiligen Hochschule: Zufriedene Praktikantinnen und Praktikanten oder Werkstudierende werden ihre gesammelten Erfahrungen mit anderen Studierenden teilen und Ihr Unternehmen als interessanten Arbeitgeber weiterempfehlen. So können Sie über Ihr Angebot an Tätigkeiten für Studierende viele zukünftige Fach- und Führungskräfte erreichen - besonders, wenn Sie es kontinuierlich aufrechterhalten. Erhöhung der Passgenauigkeit: Die Studierenden erhalten durch eine Tätigkeit in Ihrem Unternehmen ein realistisches Bild von der praktischen Arbeit. So können Sie bei den Studierenden Interesse für Ihr Tätigkeitsfeld wecken und gegebenenfalls die Wahl von Studienschwerpunkten der Studierenden beeinflussen, deren Beherrschung für Ihr Unternehmen von besonderem Nutzen ist. Wissenstransfer: Der Umgang mit Studierenden ermöglicht Ihnen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelles Know-how in Ihr Unternehmen zu integrieren. Weiterführende Informationen zum Wissens- und Erfahrungstransfer finden Sie in der Handlungsempfehlung ''Wissens- und Erfahrungstransfer''. Leistungserbringung: Ihr Unternehmen kann direkt von der Tätigkeit der Studierenden profitieren: Sie stehen zu einem verhältnismäßig günstigen Entgelt für die Erbringung anfallender Arbeitsleistungen zur Verfügung. Für Diplom- oder sonstige Studienarbeiten können Sie in der Regel selbst Themen vorgeben oder vorschlagen, deren Bearbeitung für Ihr Unternehmen von Nutzen ist. Bevor Sie einen Praktikums- oder Werkstudierendenvertrag mit Studierenden abschließen, sollten Sie prüfen, inwiefern Ihr Unternehmen die folgenden Voraussetzungen erfüllt. Sollten Sie den Interessen und Bedarfen der Studierenden nicht gerecht werden können, besteht die Gefahr, dass Sie Erwartungen nicht erfüllen und somit Ihr Image als Arbeitgeber beeinträchtigen...

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