<h1>Mobil arbeiten mit Notebook &amp; Co. (Tipps)</h1> <h2>Mobilit&auml;t und Flexibilit&auml;t der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft sind ohne die Nutzung mobiler Arbeitsmittel oftmals nicht mehr zu realisieren... Quelle VBG</h2> <p>Telefonieren Viele Besch&auml;ftigte im Au&szlig;endienst haben inzwischen eine Freisprecheinrichtung in ihrem Auto und benutzen diese auch h&auml;ufig. Damit hat man zum F&uuml;hren des Fahrzeugs zwar die H&auml;nde frei, nicht aber den Kopf. Telefonate k&ouml;nnen, je nach Gespr&auml;chsinhalt, mitunter so viel Aufmerksamkeit erfordern, dass man sich kaum noch auf den Stra&szlig;enverkehr konzentrieren kann. Standby und Ruhezustand Sie m&uuml;ssen Ihr Notebook nicht immer vollst&auml;ndig ausschalten. Notebooks bieten zumeist zwei abgestufte Stromsparfunktionen: Der Standby-Modus, auch Suspend-to-RAM genannt, h&auml;lt die aktuellen Daten bei minimalem Stromverbrauch im Hauptspeicher, sodass das System schnell wieder betriebsbereit ist. Im Ruhezustand (Suspend-to-Disk) wird alles auf die Festplatte gespeichert und das Ger&auml;t dann ausgeschaltet - zu empfehlen f&uuml;r l&auml;ngere Arbeitspausen oder beim Zuklappen des Notebooks. Deshalb sollten Autofahrende, auch im eigenen Interesse, m&ouml;glichst nicht w&auml;hrend der Fahrt telefonieren beziehungsweise Telefonate nur auf das N&ouml;tigste beschr&auml;nken. Wenn Sie w&auml;hrend der Fahrt einen Anruf annehmen m&uuml;ssen, sagen Sie zum Beispiel einen R&uuml;ckruf zu und steuern Sie den n&auml;chsten Parkplatz an. Au&szlig;erhalb des flie&szlig;enden Verkehrs k&ouml;nnen Sie sich Telefonaten viel besser widmen und Ihre Gespr&auml;chspartner merken, dass Sie sich nur auf sie konzentrieren. Die entsprechenden Einstellungen finden Sie in der Dokumentation Ihres Betriebssystems - oder fragen Sie Ihren Administrator. Transport F&uuml;r den Transport von Notebooks und Zubeh&ouml;r bieten sich verschiedene Taschenformen bis hin zum Rollenkoffer an. Wer viel mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte eine Tasche w&auml;hlen, die nicht auf den ersten Blick als Notebook-Tasche mit m&ouml;glicherweise wertvollem Inhalt zu erkennen ist. Viele &uuml;bliche Aktentaschen bieten heute schon spezielle Notebook-F&auml;cher zum sicheren Verstauen der Ger&auml;te. Gefahren f&uuml;r Ger&auml;te und Daten Mobile Ger&auml;te k&ouml;nnen auf Reisen leicht besch&auml;digt werden, verloren gehen oder gestohlen werden. Dabei sind immer auch die gespeicherten Daten gef&auml;hrdet. Wenn Sie nach l&auml;ngerem Au&szlig;endienst wieder im B&uuml;ro sind, sollten Sie daher die Gelegenheit f&uuml;r eine Datensicherung (Backup) nutzen - zum Beispiel &uuml;ber beschreibbare CDs und DVDs oder &uuml;ber externe Festplatten. Arbeiten unterwegs: der mobile Arbeitsplatz Notebook auf dem Scho&szlig;? Nehmen Sie die Bezeichnung Laptop nicht zu w&ouml;rtlich. Die h&auml;ufig angetroffene Arbeitshaltung mit dem Notebook auf dem Scho&szlig; ist f&uuml;r l&auml;ngeres Arbeiten nicht zu empfehlen. In dieser Haltung treten schnell Schulter- und Nackenverspannungen auf und es kann zu Kopfschmerzen oder anderen Beschwerden kommen. Zudem werden einige Notebooks auf der Unterseite so warm, dass sich eine solche Nutzung auch deshalb nicht empfiehlt. Notebook im Auto? Auch eine Notebook-Nutzung im Auto kann nicht empfohlen werden. Suchen Sie eine Rastst&auml;tte auf und setzen Sie sich bequem an einen Tisch - oder stellen Sie sich, gerade nach l&auml;ngeren Autofahrten, mit Ihrem Notebook doch auch mal an einen Stehtisch. Planen Sie notwendige Arbeitsphasen bewusst ein: Wo finde ich im Laufe eines Reisetages geeignete Bedingungen f&uuml;r Arbeiten mit dem Lassen Sie die Ger&auml;te nicht sichtbar im Auto liegen. Sie geh&ouml;ren auch w&auml;hrend der Fahrt an einen - auch bei Bremsman&ouml;vern - sicheren Platz. UMGANG MIT DEM NOTEBOOK Notebook - zum Beispiel durch Reservierung von Sitzpl&auml;tzen an Tischen in der Bahn? Notebookst&auml;nder? Auf den Einsatz von - vermeintlich ergonomischen - Notebookst&auml;ndern, die den Bildschirm anheben und die Tastatur schr&auml;g stellen, sollten Sie verzichten, da die Aufstellung des Notebooks ohne Notebookst&auml;nder viel ergonomischer ist als mit. Dies gilt insbesondere f&uuml;r spezielle, zusammenklappbare Notebookst&auml;nder f&uuml;r den Au&szlig;endienst. Entfernung Bildschirm - Auge Die Entfernung zwischen Bildschirm und Auge sollte circa 50 bis 60 cm betragen - zum Beispiel die L&auml;nge dieses Faltblattes. Als Zeichenh&ouml;he von Gro&szlig;buchstaben werden mindestens 3,2 mm empfohlen. 3,2 mm Spiegelungen Das kennen Sie bestimmt auch: Sie wollen unterwegs - zum Beispiel auf dem Bahnhof oder Flughafen - mit Ihrem Notebook arbeiten, k&ouml;nnen aber auf dem Bildschirm kaum etwas erkennen. Sollte es nicht am Bildschirm selbst liegen - weil dieser gut entspiegelt ist - ist der Grund vermutlich die Umgebungsbeleuchtung. Versuchen Sie das n&auml;chste Mal doch einfach, nach rechts oder links zu r&uuml;cken. Oft f&uuml;hrt dies zu einer Verbesserung, weil man dann zum Beispiel nicht mehr direkt unter einer sehr hellen Leuchte sitzt. Ausstattung des Notebooks Art und Ausstattung von Notebooks (Prozessorgeschwindigkeit, Bildschirmgr&ouml;&szlig;e, -aufl&ouml;sung, Festplattenkapazit&auml;t, Schnittstellen,.) orientieren sich an den zu bearbeitenden Aufgaben. Kleine Ger&auml;te, wie Netbooks, Subnotebooks, Ultra Mobile PCs (UMPC) oder Tablet-PCs, sind wegen der kleinen, oft unentspiegelten Bildschirmanzeige und der kleinen beziehungsweise virtuellen Tastatur f&uuml;r B&uuml;rot&auml;tigkeiten nur sehr eingeschr&auml;nkt geeignet. Ausstattungsvarianten und Schnittstellen Speicherkartenleser, Netzwerkanschluss (LAN) und Peripherie-Anschl&uuml;sse wie USB-2.0/3.0-Ports sind allgemeine Standards. Bei der Funknetzwerk-Ausstattung (WLAN) k&ouml;nnen sich die Ger&auml;te stark unterscheiden: F&uuml;r allgemeine Online-Anwendungen reicht der alte WLAN-Standard IEEE 802.11g aus. Wer gr&ouml;&szlig;ere Datenmengen schnell &uuml;bermitteln will, sollte zum neueren Standard IEEE 802.11n greifen. Kopfh&ouml;rer Als Multimedia-Ger&auml;te werden Notebooks zunehmend auch zur Wiedergabe akustischer Informationen verwendet - zum Beispiel bei Lernprogrammen und Videofilmen. Damit nicht jeder mith&ouml;ren kann, sind Kopfh&ouml;rer zu empfehlen - am besten mit integriertem Regler, bei denen sich die Lautst&auml;rke am schnellsten und einfachsten einstellen l&auml;sst. Drucker Wenn Sie unterwegs Dokumente ausdrucken m&uuml;ssen, ist ein mobiler Drucker erforderlich. Bei der Anschaffung sollten Sie auf Druckqualit&auml;t und -geschwindigkeit und auf die AkkuLaufzeit achten. Wichtig ist auch die Art der Verbindung zum Notebook (kabelgebunden &uuml;ber die USB-Schnittstelle oder drahtlos als Infrarot- und Bluetooth-Systeme). Die BluetoothVerbindung hat den Vorteil, dass der Drucker nicht, wie bei Infrarot, in Sichtverbindung zum Notebook ausgerichtet sein muss. Der Drucker kann frei im Umkreis von einigen Metern aufgestellt werden. Zu empfehlen sind leichte Ger&auml;te (unter 2 kg) mit guter Druckqualit&auml;t. Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit In puncto Sicherheit, Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit sollte das Notebook &uuml;ber ein GS-Zeichen verf&uuml;gen und zus&auml;tzlich &uuml;ber einen gut entspiegelten Bildschirm (solche, die man als Spiegel benutzen kann, sind ungeeignet), eine Bildschirmanzeige mit gro&szlig;er Helligkeit (das hei&szlig;t hoher Leuchtdichte) - zum Beispiel beim Ger&auml;tekauf ins Freie gehen und testen, ob Informationen auf dem Bildschirm dort noch gut erkennbar sind, ein stabiles, verwindungssteifes Geh&auml;use, eine positiv beschriftete Tastatur (das hei&szlig;t helle Tasten mit dunkler Beschriftung), eine solche Tastaturbeschriftung ist auch bei schlechten Lichtverh&auml;ltnissen noch gut lesbar, selbst dann, wenn Tasten durch h&auml;ufiges Benutzen gl&auml;nzen, einen f&uuml;r mehrst&uuml;ndigen Betrieb ausreichenden Akku, f&uuml;r l&auml;ngere Laufzeiten bieten einige Ger&auml;te die M&ouml;glichkeit, Zusatzakkus zu installieren, ein Gesamtgewicht m&ouml;glichst unter 3 kg. F&uuml;r eine Internetverbindung mittels Mobiltelefon ben&ouml;tigt das Notebook eine Infrarot (IrDA)- oder Bluetooth-Schnittstelle. Idealerweise wird f&uuml;r die mobile Internetverbindung eine sogenannte UMTS/GPRS-Karte oder eine LTE-Karte verwendet, wobei dann das Mobiltelefon nicht mehr ben&ouml;tigt wird. Da Notebooks in der Regel auch im B&uuml;ro verwendet werden, sollten Anschl&uuml;sse f&uuml;r externe Tastatur, Maus und Bildschirm oder f&uuml;r eine sogenannte Dockingstation vorhanden sein. Man braucht n&auml;mlich f&uuml;r jedes Ger&auml;t einen passenden Steckeradapter, muss die passende Versorgungsspannung einstellen und eventuell auch noch auf die richtige Polung der Versorgungsspannung achten. Damit ist die Gefahr gro&szlig;, Ger&auml;tefehler herbeizuf&uuml;hren oder Akkus zu zerst&ouml;ren. Greifen Sie deshalb lieber zu originalen Netz-/Ladeger&auml;ten und nehmen Sie das zus&auml;tzliche Gewicht in Kauf. Einige Hersteller bieten auch besonders leichte sogenannte Reiseladeger&auml;te an. Wer nur selten die Gelegenheit hat, Ger&auml;teakkus an Netzsteckdosen zu laden, sollte sich um geeignete Netz-/Ladeger&auml;te mit Stecker f&uuml;r das 12-V-Autostromnetz k&uuml;mmern (Stecker f&uuml;r die Zigarettenanz&uuml;nder-Steckdose). Netzteile Zur mobilen B&uuml;roausstattung geh&ouml;ren au&szlig;er Notebook und Drucker oft noch andere Ger&auml;te wie Mobiltelefon und TabletPCs, die alle &uuml;ber unterschiedliche und zum Teil schwere und unhandliche Netz-/Ladeger&auml;te verf&uuml;gen. F&uuml;r diese Anwendungsf&auml;lle gibt es zwar im Handel zahlreiche Universalnetzbeziehungsweise Ladeger&auml;te - deren Nutzung ist jedoch mitunter sehr problematisch. Pocket-PCs (PDA, Smartphone) Pocket-PCs eignen sich zum Verwalten von Terminen, Adressen und gegebenenfalls kurzen Notizen. Sie k&ouml;nnen au&szlig;erdem zur Anzeige und zum Nachschlagen von Informationen verwendet werden. F&uuml;r eine umfangreichere Bearbeitung sollten die Daten auf Notebook oder PC &uuml;bertragen werden. BESCHAFFUNG: NOTEBOOK-ZUBEH&Ouml;R Maus Wenn Sie sehr viel mit den im Notebook integrierten Zeigeger&auml;ten, wie Touchpad oder Trackpoint, arbeiten, lohnt sich die Anschaffung einer zus&auml;tzlichen Maus. Voraussetzung hierf&uuml;r ist allerdings eine geeignete Arbeitsfl&auml;che, wie ein Tisch (auch f&uuml;r die Auflage des Unterarms). Kleine, platzsparende, sogenannte Notebook-M&auml;use sollten nur f&uuml;r kurzzeitige Arbeiten benutzt werden - ansonsten ergonomisch geformte, an die Handgr&ouml;&szlig;e angepasste M&auml;use verwenden. BESCHAFFUNG: NOTEBOOK-AUSSTATTUNG Andererseits kann es beim Arbeiten mit sensiblen Daten auch geboten sein, den seitlichen Einblick - zum Beispiel durch Mitreisende im Zug - durch einen zus&auml;tzlichen Blickschutzfilter zu begrenzen. Es ist inzwischen ein vertrauter Anblick: Im Zug, auf dem Flughafen, im Bahnhof oder im Cafe sitzen Menschen, die mit Notebooks arbeiten. Auch wenn der &uuml;berwiegende Anteil der B&uuml;roarbeit (noch) am Schreibtisch erledigt wird, nimmt der Anteil der Besch&auml;ftigten zu, die notwendigerweise einen Teil ihrer B&uuml;roarbeit im Au&szlig;endienst erledigen. Zwar ist die B&uuml;roarbeit unterwegs nur die zweitbeste L&ouml;sung - konzentriertes Arbeiten am gut ausgestatteten B&uuml;roarbeitsplatz ist zumeist effizienter (und ergonomischer). Jedoch sind Mobilit&auml;t und Flexibilit&auml;t der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft ohne die Nutzung mobiler Arbeitsmittel oftmals nicht mehr zu realisieren. Im Folgenden finden Sie Tipps und Hinweise zur Beschaffung von Notebooks f&uuml;r die mobile B&uuml;roarbeit und f&uuml;r die Arbeit unterwegs Bildschirm Erfordert die T&auml;tigkeit im Au&szlig;endienst, dass mehrere Personen gleichzeitig den Bildschirm betrachten - zum Beispiel zu Pr&auml;sentationszwecken -, haben sich Notebooks mit drehbarem Bildschirm oder gro&szlig;em Betrachtungswinkel bew&auml;hrt</p> <p><a href="https://www.bewerberAktiv.de/pdf/01078.pdf">Publikation zeigen</a></p>