<h1>Arbeitsrecht f&uuml;r Minijobber</h1> <h2>Arbeitnehmer, die einen Minijob aus&uuml;ben, gelten nach dem TzBfG als Teilzeitbesch&auml;ftigte. Sie haben im Arbeitsrecht grunds&auml;tzlich die gleichen Rechte... Quelle Minijob-Zentrale</h2> <p>Arbeitsrecht f&uuml;r Minijobber. Minijobs im &Uuml;berblick. Grundsatz der Gleichbehandlung. Niederschrift der Arbeitsbedingungen. Mindestlohn. Erholungsurlaub. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sowie bei Schwangerschaft und Mutterschaft. Entgeltfortzahlung bei Erkrankung des Kindes. Entgeltfortzahlung bei Arbeitsausfall an Feiertagen. Sonderzahlungen/Gratifikationen. K&uuml;ndigungsschutz. K&uuml;ndigungsfristen. Besonderheiten bei Besch&auml;ftigung von Minderj&auml;hrigen. Besonderheiten bei Besch&auml;ftigung von Menschen mit Behinderungen. Wege zur Durchsetzung der Arbeitsrechte. Minijobs sind Besch&auml;ftigungen, die entweder geringf&uuml;gig entlohnt oder kurzfristig ausge&uuml;bt werden k&ouml;nnen. Bei dem geringf&uuml;gig entlohnten Minijob darf der Arbeitnehmer regelm&auml;&szlig;ig im Monat nicht mehr als 450 Euro verdienen. Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn die Besch&auml;ftigung im Laufe eines Kalenderjahres auf h&ouml;chstens drei Monate oder 70 Arbeitstage - unabh&auml;ngig von der H&ouml;he des Verdienstes - begrenzt ist. Ab 1. Januar 2019 betragen die Zeitgrenzen f&uuml;r eine kurzfristige Besch&auml;ftigung zwei Monate oder 50 Arbeitstage. Arbeitnehmer, die einen Minijob aus&uuml;ben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbesch&auml;ftigte. Sie haben im Arbeitsrecht grunds&auml;tzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbesch&auml;ftigte. Arbeitgeber m&uuml;ssen daher insbesondere die folgenden arbeitsrechtlichen Grunds&auml;tze beachten: Gleichbehandlung Schriftlicher Arbeitsvertrag/Niederschrift der vereinbarten wesentlichen Arbeitsbedingungen Mindestlohn Erholungsurlaub Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, bei Schwangerschaft und Mutterschaft, bei Erkrankung des Kindes sowie bei Arbeitsausfall an Feiertagen Sonderzahlungen/Gratifikationen K&uuml;ndigungsschutz und K&uuml;ndigungsfristen Geringf&uuml;gig besch&auml;ftigte Arbeitnehmer d&uuml;rfen nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbesch&auml;ftigte Arbeitnehmer. Dies gilt f&uuml;r alle Ma&szlig;nahmen des Arbeitgebers und Vereinbarungen, die zwischen dem Arbeitgeber und Minijobber getroffen werden. Ausnahme: Es liegen sachliche Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Ungleichbehandlung vor (&sect; 4 TzBfG). Dazu k&ouml;nnen beispielsweise Arbeitsleistung, Qualifikation, Berufserfahrung und unterschiedliche Arbeitsplatzanforderung geh&ouml;ren. F&uuml;r die meisten in Deutschland t&auml;tigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gilt der gesetzliche Mindestlohn von brutto 8,84 Euro pro Stunde. Auch Minijobber, die im gewerblichen Bereich oder in Privathaushalten besch&auml;ftigt sind, haben grunds&auml;tzlich Anspruch auf den Mindestlohn. Von der Verpflichtung, den Mindestlohn zu zahlen, gibt es Ausnahmen. F&uuml;r die nachfolgenden Personenkreise sind Arbeitgeber an die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns nicht gebunden: Minderj&auml;hrige ohne abgeschlossene Berufsausbildung, insbesondere Sch&uuml;ler Auszubildende (in Bezug auf die Ausbildungsverg&uuml;tung) Pflichtpraktikanten oder Absolventen eines freiwilligen Praktikums bis zu drei Monaten in dieser T&auml;tigkeit Ehrenamtlich T&auml;tige Arbeitnehmer, die in einer Branche mit einem per Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder dem Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz festgelegten Min destlohn unter 8,84 Euro (bis l&auml;ngstens 31.12.2017) besch&auml;ftigt sind Die Zahlung eines zus&auml;tzlichen Urlaubsgeldes ist nicht gesetzlich geregelt. Diese Arbeitgeberleistung ist tarifvertraglich, betrieblich oder einzelvertraglich geregelt oder wird freiwillig gezahlt. Wird diese Leistung gew&auml;hrt, d&uuml;rfen Teilzeitbesch&auml;ftigte und entsprechend Minijobber nicht ausgeschlossen werden</p> <p><a href="https://www.bewerberAktiv.de/pdf/13013.pdf">Publikation zeigen</a></p>