<h1>Studienfinanzierung</h1> <h2>Was kostet ein Studium? Wie hoch ist der Ausbildungsunterhalt von den Eltern? Dieser Flyer vermittelt Kurzinfos zum Thema Studienfinanzierung... Quelle Deutsches Studentenwerk</h2> <p>Studentenwerke Ihre Partner rund ums Studium Wie k&ouml;nnen Sie Ihr Studium finanzieren? Wo erhalten Sie Informationen &uuml;ber das BAf&ouml;G? Wer ber&auml;t Sie? Die Studentenwerke helfen weiter! Sollten Sie der Meinung sein, keinen Anspruch auf F&ouml;rderung nach dem BAf&ouml;G zu haben, empfehlen wir Ihnen, trotzdem einen BAf&ouml;G-Antrag zu stellen! Das hat mehrere Gr&uuml;nde: Weiterf&uuml;hrende Links Ein Studium finanzieren www.studentenwerke.de www.baf&ouml;g.de www.bundesverwaltungsamt.de www.daka-nrw.de www.kfw.de www.stipendiumplus.de www.stipendienlotse.de www.deutschland-stipendium.de Kurzinformation f&uuml;r Studieninteressierte, Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer Ein Studium ist leider nicht kostenlos. Aber keine Angst, es gibt diverse Wege und Quellen, ein Studium zu finanzieren. In diesem Flyer bekommen Sie grundlegende Informationen und erfahren, wie sich die meisten Studierenden finanzieren. Was kostet eigentlich ein Studium? F&uuml;r Miete, Fahrtkosten, Ern&auml;hrung, Kleidung, Lernmittel, Krankenversicherung, Telefon, Internet, Rundfunk- und Fernsehgeb&uuml;hren sowie die Freizeitgestaltung gaben die Studierenden im Sommersemester 2016 monatlich Folgendes aus. als angemessenen Bedarf f&uuml;r Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, 735,00 Euro pro Monat (ohne eigenen Krankenversicherungsbeitrag). Kindergeld und Steuerfreibetr&auml;ge, die die Eltern f&uuml;r studierende Kinder erhalten, tragen dazu bei, dass die Eltern Unterhalt leisten k&ouml;nnen. F&ouml;rderung nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G) Knapp ein Viertel der etwa 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland erhalten BAf&ouml;G-Leistungen. Mit dieser F&ouml;rderung unterst&uuml;tzt der Staat Studierende und deren Familien einkommensabh&auml;ngig mit bis zu 853,00 Euro monatlich, wenn sie nicht in der Lage sind, eine entsprechende Ausbildung zu finanzieren. Diese Leistungen werden zur H&auml;lfte als Zuschuss (Geschenk!) und zur H&auml;lfte als zinsloses Darlehen gew&auml;hrt. Von diesem Darlehen m&uuml;ssen sp&auml;ter auch nur maximal 10.010,00 Euro zur&uuml;ckgezahlt werden. Die H&ouml;chstdauer der BAf&ouml;G-F&ouml;rderung entspricht grunds&auml;tzlich der Regelstudienzeit des jeweiligen Studienfachs. Selbst Studienaufenthalte und Praktika im Ausland lassen sich &uuml;ber das BAf&ouml;G finanzieren. Dies gilt innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten und der Schweiz sogar f&uuml;r ein vollst&auml;ndiges Studium. Die Studentenwerke beraten gern und nehmen die BAf&ouml;G-Antr&auml;ge entgegen. Studierendendarlehen Weiterhin beraten viele Studentenwerke zum sogenannten KfW-Studienkredit. Studierende, die ihr 44. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, k&ouml;nnen bei Bedarf damit ihre Lebenshaltungskosten (oder einen Teil davon) finanzieren. Aber Achtung: Mit der ersten monatlichen Rate fallen Zinsen zu einem variablen Zinssatz an. Bitte pr&uuml;fen Sie die Angebote daher ganz genau. Bildungskredit Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen k&ouml;nnen online beim Bundesverwaltungsamt einen Bildungskredit beantragen. Dieser Kredit wird - v&ouml;llig unabh&auml;ngig vom BAf&ouml;G - f&uuml;r maximal 24 Monate in monatlichen Raten von bis zu 300,00 Euro gew&auml;hrt. Einmalig k&ouml;nnen bis zu 3.600,00 Euro f&uuml;r ausbildungsbezogene Ausgaben gezahlt werden. &Uuml;berbr&uuml;ckungsdarlehen in H&auml;rtef&auml;llen Studierende, die in Not geraten sind, k&ouml;nnen &uuml;ber Darlehenskassen, die viele Studentenwerke f&uuml;hren, auch direkt &Uuml;berbr&uuml;ckungsdarlehen erhalten. &#039;&#039;Jobben&#039;&#039; Rund zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben ihrem Studium. Wer &#039;&#039;jobbt&#039;&#039;, sollte jedoch darauf achten, das Studium zeitlich nicht zu gef&auml;hrden. Letztlich variieren die Ausgaben jedoch stark, deren H&ouml;he ist beispielsweise vom Alter der Studierenden und deren Wohnform abh&auml;ngig. Wie finanzieren Studierende ein Studium? Die meisten Studierenden greifen auf mehrere Finanzierungsquellen zur&uuml;ck, n&auml;mlich Elternunterhalt, BAf&ouml;G-F&ouml;rderung, eigener Verdienst aus T&auml;tigkeiten neben dem Studium und sonstige Einnahmen. Stipendien Studierende mit besonderem Bedarf Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit oder Studierende mit Kind k&ouml;nnen zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzt werden. Die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke sind hierf&uuml;r die richtigen Ansprechpartner. Nur f&uuml;nf Prozent aller Studierenden erhalten ein Stipendium. Dabei f&ouml;rdern Stipendiengeber wie Kirchen, Parteien, Firmen, Gewerkschaften usw. jeden Stipendiaten nicht nur mit durchschnittlich 336,00 Euro pro Monat, sondern auch ideell. Stipendien sind nicht nur etwas f&uuml;r Hochbegabte, denn neben besonders guten Leistungen &uuml;berzeugen auch andere Voraussetzungen wie z.B. gesellschaftliches Engagement. Informieren Sie sich ebenfalls &uuml;ber das sogenannte Deutschlandstipendium der Bundesregierung. Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r Studierende Der Studentenausweis &ouml;ffnet viele T&uuml;ren: Mit ihm k&ouml;nnen Sie Verg&uuml;nstigungen erhalten. Zudem bleiben Studierende bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs bei Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung in der (gesetzlichen) Krankenkasse der Eltern familienversichert. Ausbildungsunterhalt von den Eltern Eltern sind gesetzlich verpflichtet, Unterhalt f&uuml;r eine angemessene Ausbildung - also auch f&uuml;r ein Studium - zu leisten (&sect; 1610 Abs. 2 BGB). Die sogenannte D&uuml;sseldorfer Tabelle - eine Unterhaltstabelle der Familiengerichte - betrachtet</p> <p><a href="https://www.bewerberAktiv.de/pdf/67148.pdf">Publikation zeigen</a></p>