Job bei Peter Greven GmbH & Co. KG

Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Icon Firma Peter Greven GmbH & Co. KG

Icon Ort 53902 Bad Münstereifel

Icon Ort Berufsausbildung ab 2024 oder ab 2025

Info zum Arbeitgeber

Peter Greven GmbH & Co. KG ist einer der führenden Hersteller von oleochemischen Produkten,

die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren.

Gegründet im Jahr 1923, hat sich das Familienunternehmen stetig weiterentwickelt.

Heute ist Peter Greven als Firmengruppe mit Produktionsstandorten

in Deutschland, den Niederlanden und Malaysia international aufgestellt und beliefert Kunden in über 85 Ländern.

Die Peter Greven Gruppe beschäftigt im Geschäftsfeld Oleochemie mehr als 260 Mitarbeiter

und besitzt ein weltweit ausgebautes Vertriebsnetz.

Ein weiteres Standbein der Peter Greven Gruppe ist die Tochterfirma Peter Greven Physioderm GmbH in Euskirchen.

Peter Greven Physioderm bietet ein Komplettprogramm für den beruflichen Hautschutz,

welches die Bereiche Hautschutz, Hautreinigung, Hautpflege, Desinfektion und Dosiertechnik umfasst.

Peter Greven Physioderm (PGP) beschäftigt über 50 Mitarbeiter.

Die gesamte Peter Greven Gruppe Oleochemie und Hautschutz umfasst mehr als 300 Mitarbeiter.

Tätigkeitsinhalte

Produktionsfachkräfte Chemie bereiten nach Rezepturen Mischungen z.B. für Düngemittel, Mineralölprodukte oder Farben zu.

Sie stellen die Apparaturen für den Produktionsprozess ein, bedienen die größtenteils automatisierten Anlagen

und beobachten gleichzeitig die Messinstrumente,

um Abweichungen von den vorgegebenen Sollwerten erkennen und ggf. eingreifen zu können.

Der laufenden Produktion entnehmen sie Proben und führen Laborprüfungen durch.

Ferner wirken sie bei der Verpackung und Lagerung der Endprodukte mit und warten die Anlagen.

Arbeitsbedingungen

Produktionsfachkräfte Chemie kontrollieren den Produktionsprozess von Leitständen und Betriebswarten aus.

Wartungs- und Umrüstungsarbeiten an den teil- oder vollautomatisierten Produktionsanlagen

erledigen sie von Hand mithilfe von Werkzeugen.

Bei ihrer Arbeit tragen sie Arbeits- und z.T. Schutzkleidung, z.B. Schutzanzug, Schutzbrille oder Einweghandschuhe.

In den Produktionshallen sind sie Maschinenlärm, chemischen Dämpfen und Gerüchen ausgesetzt.

Sie gehen mit zum Teil gefährlichen Chemikalien um. Die Probenanalyse führen sie im Labor bei künstlicher Beleuchtung durch.

Da die Produktionsanlagen teilweise rund um die Uhr gefahren werden,

arbeiten Produktionsfachkräfte Chemie häufig in Wechselschicht, auch nachts und an Wochenenden.

Sorgfalt ist beim Einhalten der Vorgaben für die Herstellung von chemischen Erzeugnissen wichtig.

Die Entnahme von Proben während der Produktion erfordert eine gute Auge-Hand-Koordination.

Treten an den Anlagen plötzlich Störungen auf, sind Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit gefragt.

Beim Umgang mit den hochwertigen und komplexen Produktionsanlagen arbeiten

Produktionsfachkräfte Chemie verantwortungsbewusst, um z.B. folgenreiche Betriebsstörungen zu vermeiden.

Für Wartungsarbeiten an den produktionstechnischen Anlagen benötigen Produktionsfachkräfte Chemie technischen Sachverstand.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer ist für jeden Ausbildungsberuf in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt (Regelausbildungszeit).

Beim genannten Ausbildungsberuf beträgt sie 2 Jahre.

Wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen.

Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine Kürzung um 6 Monate möglich,

mit Fachhochschulreife und Abitur kann die Ausbildung um 12 Monate gekürzt werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen,

ist die Ausbildungszeit einer vorherigen Ausbildung anrechnen zu lassen.

Auch andere Bildungsgänge wie Einstiegsqualifizierung, Berufsfachschule oder Berufsgrundbildungsjahr

können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.

Zudem kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden,

wenn die Leistungen in der Berufsschule und die Leistungen im Ausbildungsbetrieb dies rechtfertigen.

Berufsausbildung in Teilzeit

Wenn eine Vollzeitberufsausbildung wegen der individuellen Lebensumstände nicht möglich ist,

kann man die Ausbildung nach Absprache auch in Teilzeit absolvieren.

Bei einer Berufsausbildung in Teilzeit ist die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt.

Dafür verlängert sich die Gesamtdauer der Ausbildung entsprechend.

Eine Teilzeitberufsausbildung ist grundsätzlich in allen anerkannten Berufen des dualen Ausbildungssystems möglich.

Finanzielle Unterstützung

Minderjährige Auszubildende, die während der Berufsausbildung in einem eigenen Haushalt leben wollen,

weil das tägliche Pendeln zwischen Ausbildungsort und Wohnort der Eltern nicht zumutbar wäre,

können die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von der Agentur für Arbeit erhalten.

Volljährige Auszubildende, die verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden sind oder waren

oder mit mindestens einem Kind zusammenleben, können die Berufsausbildungsbeihilfe

auch dann erhalten, wenn sie in erreichbarer Nähe zum Elternhaus leben.

Gezahlt wird diese Unterstützung zum Lebensunterhalt für die Dauer der Berufsausbildung.

Sie kann jederzeit beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe richtet sich nach der Art der Unterbringung, den Fahrkosten und sonstigen Aufwendungen.

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