Job bei Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur gGmbH

Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

⧉ Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur gGmbH, 56073 Koblenz, Berufsausbildung ab 2024

Info zum Arbeitgeber

Das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur ist ein modern ausgestattetes, freigemeinnütziges Verbundkrankenhaus

der Schwerpunktversorgung (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Mainz)

mit insgesamt 659 Planbetten verteilt auf 18 medizinische Fachabteilungen an drei Betriebsstätten in Koblenz und Montabaur.

Angeschlossen sind Ausbildungsstätten mit über 400 Ausbildungsplätzen in Gesundheitsfachberufen.

Tätigkeitsinhalte

Medizinische Fachangestellte vergeben Termine an die Patienten, dokumentieren Behandlungsabläufe für die Patientenakten,

sorgen für die Abrechnung der erbrachten Leistungen und organisieren den Praxisablauf.

Sie legen Verbände an, bereiten Spritzen vor oder nehmen Blut für Laboruntersuchungen ab.

Außerdem informieren sie Patienten über Möglichkeiten der Vor- und Nachsorge,

pflegen medizinische Instrumente und führen Laborarbeiten durch.

Arbeitsbedingungen

Medizinische Fachangestellte arbeiten mit Laborinstrumenten und medizinischen Instrumenten,

z.B. mit EKG-Geräten oder Bestrahlungseinrichtungen. Am Computer verwalten sie Patientendaten.

Von Hand legen sie z.B. Verbände an. Meist tragen sie Arbeitskittel, teilweise auch Einweghandschuhe und Mundschutz.

Sie wechseln oft zwischen verschiedenen Arbeitssituationen und Räumen,

z.B. zwischen Behandlungszimmern, Empfangsbereich und Labor.

Mit Patienten haben sie oft engen Körperkontakt und kommen mit Desinfektionsmitteln oder Salben in Kontakt.

Teilweise besteht Infektionsgefahr.

Haben sie Not- und Bereitschaftsdienst, sind Medizinische Fachangestellte auch nachts oder an Wochenenden tätig.

Mit Arzneimitteln gehen sie sorgfältig und verantwortungsbewusst um.

Kontaktbereitschaft und Einfühlungsvermögen sind nötig, um auf die Patienten eingehen zu können,

die sie z.B. über die Möglichkeiten von Vor- und Nachsorgeuntersuchungen beraten.

Geschickt nehmen Medizinische Fachangestellte z.B. Blutproben.

Sie sollten psychisch stabil sein, da sie immer wieder mit schweren Schicksalen konfrontiert werden.

Über Patientendaten bewahren sie Verschwiegenheit und beachten die Datenschutzvorschriften.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer ist für jeden Ausbildungsberuf in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt (Regelausbildungszeit).

Beim genannten Ausbildungsberuf beträgt sie 3 Jahre.

Wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen.

Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine Kürzung um 6 Monate möglich,

mit Fachhochschulreife und Abitur kann die Ausbildung um 12 Monate gekürzt werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen,

ist die Ausbildungszeit einer vorherigen Ausbildung anrechnen zu lassen.

Auch andere Bildungsgänge wie Einstiegsqualifizierung, Berufsfachschule oder Berufsgrundbildungsjahr

können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.

Zudem kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden,

wenn die Leistungen in der Berufsschule und die Leistungen im Ausbildungsbetrieb dies rechtfertigen.

Berufsausbildung in Teilzeit

Wenn eine Vollzeitberufsausbildung wegen der individuellen Lebensumstände nicht möglich ist,

kann man die Ausbildung nach Absprache auch in Teilzeit absolvieren.

Bei einer Berufsausbildung in Teilzeit ist die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt.

Dafür verlängert sich die Gesamtdauer der Ausbildung entsprechend.

Eine Teilzeitberufsausbildung ist grundsätzlich in allen anerkannten Berufen des dualen Ausbildungssystems möglich.

Finanzielle Unterstützung

Minderjährige Auszubildende, die während der Berufsausbildung in einem eigenen Haushalt leben wollen,

weil das tägliche Pendeln zwischen Ausbildungsort und Wohnort der Eltern nicht zumutbar wäre,

können die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von der Agentur für Arbeit erhalten.

Volljährige Auszubildende, die verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden sind oder waren

oder mit mindestens einem Kind zusammenleben, können die Berufsausbildungsbeihilfe

auch dann erhalten, wenn sie in erreichbarer Nähe zum Elternhaus leben.

Gezahlt wird diese Unterstützung zum Lebensunterhalt für die Dauer der Berufsausbildung.

Sie kann jederzeit beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe richtet sich nach der Art der Unterbringung, den Fahrkosten und sonstigen Aufwendungen.

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