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Steuergünstige Gehaltszuwendungen an Arbeitnehmer*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Steuergünstige Gehaltszuwendungen an Arbeitnehmer

Quelle

Diverse Steuerberater

Kurzbeschreibung

Dieses Merkblatt stellt Möglichkeiten steuergünstiger Zuwendungen vor und gibt Ihnen einen Überblick über die jeweiligen Gestaltungsalternativen...

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Suchbegriffe und Textauszug

Steuergünstige Gehaltszuwendungen an Arbeitnehmer, Steuergünstige, Gehaltszuwendungen, Diverse Steuerberater. vorteil von steuerbegünstigten gehaltszuwendungen von jedem euro einer gehaltserhöhung geht oft mehr als die hälfte für steuern und sozialabgaben drauf. diesen erheblichen abzügen können arbeitnehmer entgegentreten, indem sie steuerbegünstigte oder steuerfreie gehaltsbestandteile mit dem arbeitgeber aushandeln. dies ist auch für die arbeitgeberseite interessant, da auf steuerfreie zahlungen keine sozialabgaben fällig werden, die der arbeitgeber ansonsten zur hälfte trägt. zudem sind beide arbeitsparteien daran interessiert, dass von einer lohnzahlung möglichst viel netto beim arbeitnehmer ankommt. wann liegt steuerlich arbeitslohn vor? grundsätzlich stellen alle einnahmen, die arbeitnehmern im rahmen ihres dienstverhältnisses zufließen, steuerpflichtigen arbeitslohn dar. dabei ist es unerheblich, unter welcher bezeichnung oder in welcher form der arbeitgeber oder ein dritter die zuwendungen gewährt (geldleistungen, sachbezüge oder sonstige vorteile). welche steuergünstigen zuwendungen die arbeitsparteien vereinbaren können, um den steuer- und abgabenzugriff auf den arbeitslohn des arbeitnehmers zu drücken, lesen sie in der folgenden alphabetischen übersicht: abfindungen früher konnten abfindungen, die ein arbeitnehmer aufgrund einer vom arbeitgeber veranlassten oder gerichtlich ausgesprochenen auflösung des dienstverhältnisses bekam, bis zu einer gewissen höhe einkommensteuerfrei bezogen werden. diese regelung wurde zum 01.01.2006 ersatzlos aufgehoben. heutzutage können arbeitnehmer erhaltene abfindungen aber noch mit einem ermäßigten steuersatz (nach der sogenannten fünftelregelung) versteuern. diese regelung des einkommensteuergesetzes mildert progressionsnachteile ab, die aufgrund eines außerordentlich hohen einkommens entstehen. vereinfacht gesagt, wird bei der fünftelregelung die mehrsteuer errechnet, die auf ein fünftel der abfindung entfällt, und dieser betrag dann mit fünf multipliziert, so dass sich die einkommensteuer auf die abfindung ergibt. durch diesen kniff bleibt der progressiv ansteigende einkommensteuertarif unberücksichtigt, der beim ansatz des vollen abfindungsbetrags zu einem sprunghaften anstieg der steuerlast führen würde. die ermäßigte besteuerung bringt arbeitnehmern häufig eine steuerersparnis von mehreren tausend euro ein. die tarifermäßigung fällt umso höher aus, je geringer das reguläre einkommen des arbeitnehmers ist. sofern sich das einkommen aber bereits in der nähe der spitzenprogression bewegt, verpufft der vorteil aus der fünftelmethode. sie wirkt sich ab einem regulären zu versteuernden einkommen von jährlich 52.882 euro (grundtabelle) nicht mehr aus. zu beachten ist, dass das finanzamt den ermäßigten steuersatz nur gewährt, wenn die abfindung in einem jahr ausgezahlt wird und nicht in mehreren teilbeträgen über verschiedene jahre hinweg. zulässig sind aber abweichend ausgezahlte teilleistungen, wenn sie nicht mehr als 5% der gesamten entschädigung ausmachen. oftmals ist es günstiger, die gesamte abfindung erst im jahr nach der entlassung zu erhalten. denn dann fallen die übrigen einkünfte des arbeitnehmers häufig geringer aus (z.b. wegen vorübergehender arbeitslosigkeit). aufmerksamkeiten freiwillige sachzuwendungen bis 60 euro (brutto, inklusive umsatzsteuer), die arbeitgeber ihren arbeitnehmern oder deren angehörigen aus besonderem anlass (z.b. silberne hochzeit, bestehen eines examens usw.) gewähren, sind lohnsteuerfrei. gleiches gilt für die sozialversicherung. geldzuwendungen hingegen gehören immer zum steuer- und sozialversicherungspflichtigen arbeitslohn, auch wenn ihr wert unter 60 euro liegt. zu den steuerfreien aufmerksamkeiten gehören auch getränke und genussmittel, die der arbeitgeber den arbeitnehmern im betrieb unentgeltlich oder verbilligt überlässt. dasselbe gilt für speisen, soweit ein betriebliches interesse des arbeitgebers vorliegt (z.b. bei außergewöhnlichen arbeitseinsätzen oder fortbildungsveranstaltungen), wenn ihr wert 60 euro nicht übersteigt. hinweis zur umsatzsteuer handelt es sich um eine unentgeltliche sachzuwendung an das personal, so löst dieser vorgang umsatzsteuer aus. eine ausnahme bilden jedoch aufmerksamkeiten, diese gehören nicht zu den steuerbaren umsätzen. auslagenersatz tätigt der arbeitnehmer ausgaben für rechnung des arbeitgebers, sind entsprechende erstattungen des arbeitgebers lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. voraussetzung ist jedoch, dass die ausgaben einzeln (z.b. mit rechnung) abgerechnet werden. der steuerfreie auslagenersatz umfasst beispielsweise: gebühren für geschäftliche telefongespräche bewirtungskos...

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