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Beurteilung und Beurteilungsgespräch*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Beurteilung und Beurteilungsgespräch

Quelle

IHK Nord Westfalen

Kurzbeschreibung

Gerade für Auszubildende, die wegen ihrer geringen Berufserfahrung noch keine Vergleichsmaßstäbe haben, ist es wichtig zu wissen, wie das Ausbildungsunternehmen ihren aktuellen Lern- bzw. Leistungsstand und ihr Verhalten einschätzt...

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Suchbegriffe und Textauszug

Beurteilung und Beurteilungsgespräch, Beurteilung, IHK Nord Westfalen. leitfaden beurteilung und beurteilungsgespräch sinn und zweck eines beurteilungsgesprächs rechtliche regelung der beurteilung wann sollten beurteilung und beurteilungsgespräche erfolgen? was wird beurteilt? objektive bewertung sicherstellen und bewertungsfehler vermeiden die häufigsten wahrnehmungs- und beurteilungsfehler vorbereitung des gesprächs vorinformation und vorbereitung des auszubildenden ablauf des beurteilungsgesprächs zielvereinbarung 1. sinn und zweck eines beurteilungsgesprächs eine gute ausbildung setzt voraus, dass ausbildungsunternehmen und auszubildender regelmäßig eine gemeinsame standortbestimmung vornehmen: wo steht der auszubildende? was kann er schon? was geht noch nicht so, wie es sein sollte? was muss getan werden, um die bestehenden defizite auszugleichen? gerade für auszubildende, die wegen ihrer geringen berufserfahrung noch keine vergleichsmaßstäbe haben, ist es wichtig zu wissen, wie das ausbildungsunternehmen ihren aktuellen lern- bzw. leistungsstand und ihr verhalten einschätzt. oft wird ihnen erst während eines beurteilungsgespräches deutlich, wie weit und wie gut sie sich in ihrer ausbildung entwickelt haben. das beurteilungsgespräch verfolgt daher drei ziele: 1. rückmeldung an den auszubildenden über seinen ausbildungsstand und sein verhalten, 2. motivation des auszubildenden zu weiteren lern- und arbeitsleistungen, 3. absprache von fördermaßnahmen zur optimierung der lern- und arbeitsleistung. dem auszubildenden soll durch wertschätzendes feedback die möglichkeit gegeben werden, aus fehlern zu lernen und seine individuellen stärken noch bewusster einzusetzen. darüber hinaus bietet das beurteilungsgespräch dem auszubildenden gelegenheit, direkt zu den beurteilungsergebnissen stellung zu nehmen bzw. fragen zu stellen. ob eine beurteilung erfolgreich ist oder ohne erfolg bleibt, entscheidet in erster linie das beurteilungsgespräch. im idealfall steigert es die motivation und damit die leistung für das unternehmen und verbessert - durch gegenseitiges konstruktives feedback - das verhältnis zwischen auszubildendem und ausbilder. wichtig für den erfolg eines beurteilungsgesprächs ist dabei der echte dialog. der auszubildende darf nicht lediglich in die rolle des passiven zuhörers gedrängt werden, sondern soll als ausbildungspartner an der suche nach optimierungen beteiligt werden. nach oben 2. rechtliche regelung der beurteilung bei der einführung eines beurteilungssystems, insbesondere eines standardisierten beurteilungsbogens hat der betriebsrat nach (§ 94 und § 84 betriebsverfassungsgesetz (betrvg) ein mitbestimmungsrecht. die rechte des auszubildenden ergeben sich aus den §§ 82 bis 84 betrvg. der auszubildende kann danach verlangen, dass ihm die beurteilung seiner leistungen sowie die möglichkeiten seiner beruflichen entwicklung im betrieb erörtert werden. er kann ein mitglied des betriebsrats zu der erörterung hinzuziehen. gegendarstellungen des auszubildenden zu seiner beurteilung müssen in die personalakte aufgenommen werden auf alle auszubildenden müssen dieselben maßstäbe und kriterien angewendet werden. die beurteilungskriterien müssen benachteiligungsfrei angelegt, angewandt und gewichtet sein. die beurteilungsergebnisse müssen transparent, mess- und nachprüfbar sein. es ist die reine arbeitstätigkeit zu bewerten, nicht die person. 3. wann sollten beurteilung und beurteilungsgespräche erfolgen? beurteilung und beurteilungsgespräch sollten an allen wichtigen weggabelungen der ausbildung erfolgen: spätestens einen monat vor ende der probezeit, um festzustellen, ob der auszubildende für den beruf geeignet ist und in ihr unternehmen passt, sm ende jedes ausbildungsabschnittes (wechsel der ausbildungsabteilung), ansonsten mindestens halbjährlich, nach der zwischenprüfung, spätestens 3 monate vor ende der ausbildung, um zu klären, ob der auszubildende übernommen werden soll und ihm ansonsten die möglichkeit zu geben, sich frühzeitig bei einem anderen unternehmen zu bewerben. 4. was wird beurteilt? wie im ausbildungszeugnis sollten sie stets leistung und verhalten des auszubildenden beurteilen. bei der leistungsbeurteilung müssen sie die beruflichen fertigkeiten, kenntnisse, fähigkeiten bewerten, die nach der ausbildungsordnung und dem betrieblichen ausbildungsrahmenplan im entsprechenden beurteilungszeitraum vermittelt wurden. beziehen sie deshalb auch die berufsschulischen leistungen in die beurteilung ein. achten sie dabei darauf, dass alles, was beurteilt wird, auch in der ausbildung vermittelt wurde. die leistungsbeurteilung soll ein objektives gesamtbild der regelmäßigen leistung während des beurteilungszeitraumes geben. zu einer ausführlichen leis...

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