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Betriebsvereinbarungen zur Teilzeitarbeit*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Betriebsvereinbarungen zur Teilzeitarbeit

Quelle

Hans-Böckler-Stiftung

Kurzbeschreibung

Diese Auswertung von 107 Betriebs- und Dienstvereinbarungen zeigt, wie die betrieblichen Akteure das Thema aufgreifen. Flexible Teilzeitformen und Fragen zu Entgelt, Urlaub sowie Mehrarbeit sind wichtige Regelungsaspekte. Deutlich werden auch die Einflussmöglichkeiten auf die betriebliche Personalpolitik...

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Suchbegriffe und Textauszug

Betriebsvereinbarungen zur Teilzeitarbeit, Teilzeit, Teilzeitarbeit, Hans-Böckler-Stiftung. begriff und ziele der teilzeitarbeit. personalstärke und personaleinsatz. teilzeit für besondere personengruppen. wirksamkeitskontrolle der teilzeitvereinbarungen. teilzeitarbeit und arbeitsorganisation. schaffen von teilzeitstellen. stellenbesetzung. regelungen zur individuellen aufnahme von teilzeit. anspruch auf teilzeitarbeit. verfahren bei wünschen nach veränderung der arbeitszeit. teilzeitformen und -modelle. flexible teilzeitformen und wahlmöglichkeiten umfang, lage und verteilung der arbeitszeit. teilzeit bei anderen arbeitszeitformen und arbeitszeitkonten. mehrarbeit. entgelt, sonstige geldleistungen und urlaub. besondere arbeitsbedingungen bei teilzeit. berufliche qualifizierung und entwicklungschancen. personal- und leistungsbeurteilung. gleichstellungsgebot bei teilzeitbeschäftigung. teilzeitarbeit bei interessenausgleich und sozialplan. rund die hälfte aller erwerbstätigen frauen arbeitet in teilzeit. bei den männern sind es inzwischen rund 17% (iab 2012). männer arbeiten zu beginn ihrer berufstätigkeit und am ende verstärkt in teilzeit, bei frauen ist die familiengründung der hauptgrund um die arbeitszeit zu reduzieren. dabei bleibt es dann auch häufig, aber nicht immer freiwillig. besonders geringfügig beschäftigte frauen und solche, die regelmäßig in teilzeit überstunden machen, würden gern vertraglich vereinbart länger arbeiten. teilzeitarbeit ist attraktiv, wenn privatleben und berufstätigkeit auf diese weise besser vereinbart werden kann. teilzeitarbeit ist nicht attraktiv, wenn man karriere machen möchte oder länger arbeiten will. denn teilzeitarbeit ist immer noch ein hemmnis, um anspruchsvolle tätigkeiten ausführen zu können, ein ''karrierekiller'', weil gern unterstellt wird, dass beschäftigte sich nur teilweise ihrer arbeit widmen wollen und eben nicht mit voller energie und voller zeit. nur sehr selten arbeiten führungskräfte in teilzeit. teilzeitarbeit kann sehr unterschiedlich ausfallen und wird sehr verschieden gestaltet: ein minijob mit 15 stunden pro woche ist teilzeitarbeit, ebenso eine 32 stunden vollzeit-''light'' stelle. für die analyse wurden insgesamt 107 betriebliche vereinbarungen ausgewertet. die aktualisierte auswertung zeigt, welche regelungstrends seit dem tzbfg entstanden sind und wie die betrieblichen akteure das thema aufgreifen. 25 vereinbarungen waren schon vor dem tzbfg in kraft. diese älteren vereinbarungen sind teilweise weiterhin aktuell, weil ihre regelungsinhalte über die geltenden gesetzlichen vorgaben hinausgehen. zum teil konkretisieren sie gesetzliche vorschriften und zeigen gestaltungsmöglichkeiten für einzelne aspekte. mit den analysen verfolgen wir nicht das ziel, regelungen zu bewerten, die hintergründe und strukturen in den betrieben und verwaltungen sind uns nicht bekannt. ziel ist es, betriebliche regelungspraxis abzubilden, trends aufzuzeigen, hinweise und anregungen für die gestaltung eigener vereinbarungen zu geben. arbeitsförderungsgesetz arbeitszeitgesetz jobsharing personalvertretungsgesetz teilzeit teilzeit- und befristungsgesetz vollzeit die zeit der vollbeschäftigung ist schon länger vorbei. die zahl der arbeitsplätze nimmt seit den 80er jahren stetig ab und arbeitslosigkeit ist nach wie vor ein großes gesellschaftliches problem. die reaktion der gewerkschaften auf diese entwicklung bestand anfangs in der forderung nach einer verkürzung der tariflichen arbeitszeit, um die weniger werdende arbeit auf mehr menschen zu verteilen. teilzeitarbeit wurde aber noch bis ende der 80er jahre eher skeptisch angesehen, denn sie bedeutete arbeitszeitverkürzung ohne lohnausgleich. die 35-stundenwoche konnte jedoch nur in teilen der industrie durchgesetzt werden, die gewerkschaftlichen forderungen danach wurden ab mitte der 90er jahre aufgegeben. der trend zur verkürzung tariflicher arbeitszeit ist mittlerweile ins gegenteil verkehrt, denn seit dem letzten jahrzehnt werden wieder mehr wochenstunden geleistet. die durchschnittlich geleistete arbeitszeit ist auf knapp über 40 wochenstunden angestiegen. teilzeitarbeit wurde jedoch in vielen beschäftigungsbereichen, etwa im einzelhandel und im gastgewerbe, von jeher praktiziert, meist aber ohne hinreichenden arbeitsrechtlichen schutz für die fast ausschließlich weiblichen teilzeitbeschäftigten. eine gewisse entspannung auf dem arbeitsmarkt ist letztlich durch prekäre beschäftigungsformen wie leiharbeit, geringfügige oder befristete beschäftigung (f glossar) sowie teilzeitarbeit eingetreten. teilzeitarbeit hat damit im arbeitsmarktpolitischen spannungsfeld in vielen erwerbsbereichen immer mehr an bedeutung gewonnen sowohl in deutschland als auch im europäischen ausland. 1989 arbeiteten nur 13 prozen...

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