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Wissenswertes über Minijobs*

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Wissenswertes über Minijobs

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Minijob-Zentrale

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Bei Minijobs sind zwei Arten von Beschäftigungen zu unterscheiden...

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Suchbegriffe und Textauszug

Wissenswertes über Minijobs, Minijob, Minijob-Zentrale. wissenswertes über minijobs bei minijobs sind zwei arten von beschäftigungen zu unterscheiden. zum einen geringfügig entlohnte beschäftigungen, bei denen das arbeitsentgelt monatlich 450 euro nicht übersteigt. zum anderen kurzfristige beschäftigungen, die von vornherein auf nicht mehr als drei monate oder 70 arbeitstage im kalenderjahr begrenzt sind (ab 1. januar 2019 zwei monate bzw. 50 arbeitstage). die höhe des arbeitsentgelts ist dabei unerheblich. ausgeübt werden können die minijobs sowohl im gewerblichen bereich als auch in privathaushalten. mehrere beschäftigungen arbeitnehmer, die bereits einer sozialversicherungspflichtigen hauptbeschäftigung nachgehen, können daneben nur einen 450-euro-minijob ausüben. der zweite und jeder weitere minijob wird mit der hauptbeschäftigung zusammengerechnet und ist in der regel versicherungspflichtig in der renten-, kranken- und pflegeversicherung. hat ein arbeitnehmer, der keiner sozialversicherungspflichtigen hauptbeschäftigung nachgeht, mehrere minijobs bei verschiedenen arbeitgebern nebeneinander, sind die arbeitsentgelte aus diesen beschäftigungen zusammenzurechnen (nicht zu berücksichtigen sind arbeitsentgelte aus kurzfristigen beschäftigungen). wird bei der zusammenrechnung mehrerer minijobs die monatliche grenze von 450 euro überschritten, handelt es sich um versicherungspflichtige beschäftigungen. minijobber können unbeschwert arbeiten - bei einem arbeits- oder wegeunfall haben sie anspruch auf die leistungen der gesetzlichen unfallversicherung. bei einer geringfügigen beschäftigung zahlt der arbeitgeber pauschal- und umlagebeiträge. der minijobber selbst braucht nur den eigenbeitrag zur rentenversicherung zu entrichten. minijobber sind rentenversichert. minijobber haben grundsätzlich die gleichen arbeitsrechte wie vollzeitbeschäftigte. versicherungspflicht in der rentenversicherung minijobber sind versicherungspflichtig in der gesetzlichen rentenversicherung. hierdurch erwerben sie einen anspruch auf das volle leistungspaket der gesetzlichen rentenversicherung. die versicherungspflicht wirkt sich im regelfall rentensteigernd und - je nach einzelfall - auch anspruchsbegründend bzw. -erhaltend aus. minijobber, die nicht der versicherungspflicht in der rentenversicherung unterliegen wollen, können sich von dieser befreien lassen. die befreiung von der versicherungspflicht in der rentenversicherung kann jederzeit - auch während des laufenden beschäftigungsverhältnisses - schriftlich beim arbeitgeber beantragt werden. rechte der minijobber arbeitgeber müssen insbesondere die folgenden arbeitsrechtlichen grundsätze beachten: grundsatz der gleichbehandlung geringfügig beschäftigte arbeitnehmer dürfen grundsätzlich nicht schlechter behandelt werden als vergleichbare vollzeitbeschäftigte arbeitnehmer. erhalten beispielsweise vollzeitbeschäftigte sonderzahlungen, wie weihnachtsgeld, so hat auch ein minijobber seiner arbeitszeit entsprechend anteilig anspruch darauf. mindestlohn die bundesregierung hat zum 1. januar 2015 einen mindestlohn eingeführt. der mindestlohn beträgt seit 1. januar 2017 8,84 euro pro stunde und gilt für die meisten in deutschland tätigen arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer über 18 jahre. auch minijobber, die im gewerblichen bereich oder in privathaushalten beschäftigt sind, haben grundsätzlich anspruch auf den mindestlohn. von der verpflichtung, den mindestlohn zu zahlen, gibt es ausnahmen. für die nachfolgenden personenkreise sind arbeitgeber an die zahlung des gesetzlichen mindestlohns nicht gebunden: minderjährige ohne abgeschlossene berufsausbildung, insbesondere schüler auszubildende (in bezug auf die ausbildungsvergütung) ehrenamtlich tätige pflichtpraktikanten oder absolventen eines freiwilligen praktikums bis zu drei monaten in dieser tätigkeit arbeitnehmer, die in einer branche mit einem per arbeitnehmer-entsendegesetz oder dem arbeitnehmerüberlassungsgesetz festgelegten mindestlohn unter 8,84 euro (bis längstens 31.12.2017) beschäftigt sind minijobber und minijob-arbeitgeber sollten berücksichtigen, dass durch die erhöhung des stundenlohns auf 8,84 euro das regelmäßig erzielte monatliche arbeitsentgelt den betrag von 450 euro überschreiten kann. in diesen fällen muss die vereinbarte monatliche arbeitszeit reduziert werden, damit weiterhin ein 450-euro-minijob vorliegt. wird die grenze von 450 euro überschritten liegt kein minijob mehr vor, sondern ein sozialversicherungspflichtiges beschäftigungsverhältnis. erholungsurlaub auch im rahmen eines minijobs hat jeder arbeitnehmer anspruch auf bezahlten erholungsurlaub. arbeitet der minijobber an sechs tagen in der woche, so beträgt sein jährlicher urlaubsanspruch mindest...

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