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Quickcheck zum Entgelttransparenzgesetz*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Quickcheck zum Entgelttransparenzgesetz

Quelle

BMFSFJ

Kurzbeschreibung

Mit dem Quickcheck finden Sie schnell heraus, ob und wie Ihr Betrieb oder Unternehmen von den Instrumenten des Entgelttransparenzgesetzes betroffen ist...

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Suchbegriffe und Textauszug

Quickcheck zum Entgelttransparenzgesetz, Entgelttransparenz, Entgelttransparenzgesetz, Lohngerechtigkeit, BMFSFJ. das entgelttransparenzgesetz informationen zum gesetz zur förderung der entgelttransparenz informationen zum gesetz zur förderung der entgelttransparenz ein einheitliches gesetz für alle regelungen zur entgeltgleichheit der individuelle auskunftsanspruch der bericht zur entgeltgleichheit betriebliche prüfverfahren zur entgeltgleichheit geschlechtersensible berufs- und arbeitsmarktberatung das gesetz zur förderung der transparenz von entgeltstrukturen auszüge aus gesetzen mit bezug zum entgeltgleichheitsgebot das gesetz zur förderung der transparenz von entgeltstrukturen verfolgt ein klares ziel: das gesetz stellt klar, dass frauen und männer für die gleiche oder eine gleichwertige arbeit auch dasselbe entgelt erhalten müssen. denn statistisch beträgt die entgeltlücke zwischen frauen und männern immer noch rund 21 prozent (statistisches bundesamt 2017). gründe für diese entgeltlücke gibt es viele: da sind immer noch schlechter bezahlte frauenberufe, frauen nehmen seltener führungspositionen ein, sie legen eine babypause ein oder sind länger in teilzeit tätig, wodurch später die berufserfahrung fehlt. doch diese vermeintlich sachlichen gründe können selbst faktoren sein, die gegen das entgeltgleichheitsgebot verstoßen. aber auch bei gleicher formaler qualifikation und ansonsten gleichen merkmalen beträgt der entgeltunterschied nach angaben des statistischen bundesamtes rund sechs prozent. deshalb hat der bundestag auf initiative des bundesfrauenministeriums schon verschiedene regelungen wie etwa das elterngeldplus, den ausbau der kinderbetreuung oder die geschlechterquote von 30 prozent für aufsichtsräte beschlossen. das neue gesetz ist ein weiterer wichtiger schritt zur verkleinerung der entgeltlücke: denn mangelnde transparenz in entgeltstrukturen ist auch eine ursache für die entgeltlücke. transparenz nützt arbeitgebern und beschäftigten gleichermaßen - sie schafft vertrauen und zeigt, dass sich unternehmen oder behörden für gleiche einkommenschancen für frauen und männer einsetzen. zudem konkretisiert das gesetz den gleichstellungspolitischen auftrag der bundesagentur für arbeit (ba). hintergrund ist, dass junge frauen und männer ihren beruf oder ihr studienfach häufig nach traditionellen rollenbildern wählen. so wählt etwa mehr als die hälfte der mädchen aus nur zehn verschiedenen ausbildungsberufen im dualen system. daher soll die ba zukünftig mädchen wie jungen über das gesamte spektrum möglicher ausbildungsberufe und ihre jeweiligen einkommensperspektiven informieren. das neue gesetz besteht im wesentlichen aus der ausdrücklichen regelung des gebots der entgeltgleichheit für frauen und männer bei gleicher und gleichwertiger arbeit, einem individuellen auskunftsanspruch für beschäftigte in betrieben und dienststellen mit mehr als 200 beschäftigten, der aufforderung an private arbeitgeber mit mehr als 500 beschäftigten, ihre entgeltstrukturen zu überprüfen, der berichtspflicht zum stand der gleichstellung und der entgeltgleichheit für lageberichtspflichtige arbeitgeber mit mehr als 500 beschäftigten. zudem wird im sgb iii das ziel festgeschrieben, dass die ba das berufswahlspektrum von frauen und männern durch eine geschlechtersensible berufs- und arbeitsmarktberatung erweitert. das gebot des gleichen entgelts ist ein wesentlicher bestandteil der grundrechtlich geschützten gleichberechtigung von frauen und männern und gilt in deutschland seit mehr als 60 jahren. dass dennoch eine große entgeltlücke besteht, liegt auch daran, dass das entgeltgleichheitsgebot in seiner reichweite in der praxis kaum bekannt ist und indirekte entgeltdiskriminierungen schwer zu erkennen sind. wenn etwa teilzeitbeschäftigte an bestimmten stufensteigerungen nicht teilhaben, können sie aufgrund des geschlechts benachteiligt sein, was oft weder dem arbeitgeber noch den beschäftigten bewusst ist. daher regelt das gesetz das entgeltgleichheitsgebot transparent und eindeutig und bündelt alle zentralen vorschriften und definitionen in einem eigenen stammgesetz. das entgelt eine kurze definition der begriff entgelt kommt sprachlich nicht von geld, sondern vom verb entgelten. im alltag sind die begriffe lohn, vergütung oder gehalt gebräuchlicher. unter entgelt sind im rahmen des entgelttransparenzgesetzes alle geld- und sachleistungen zu verstehen, die der arbeitgeber den beschäftigten unmittelbar oder mittelbar aufgrund des beschäftigungsverhältnisses zahlt. neben dem lohn als solchem können also auch sachleistungen darunter fallen, wie etwa ein dienstwagen. das gesetz gibt allen männern und frauen einen individuellen auskunftsanspruch, die in betrieben mit mehr als 200 be...

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