Jobadu.de Menü

Jobadu.de - Jobs und Infos

Arbeitszeitkonten für Minijobs*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Arbeitszeitkonten für Minijobs

Quelle

Minijob-Zentrale

Kurzbeschreibung

Das Führen von Arbeitszeitkonten ist auch für geringfügig entlohnte Beschäftigungen möglich. Allerdings müssen Arbeitgeber hierfür bestimmte Vorgaben beachten, die für die Sozialversicherung wichtig sind...

Download

Publikation zeigen

Link zur Publikation

Ihre Weiterempfehlung

Gefällt Ihnen diese Publikation? Möchten Sie Freunde, Bekannte und Kollegen über diese Publikation informieren? Wir stellen Ihnen die Links zur Verfügung, mit denen Sie eine Weiterempfehlung in den sozialen Medien realisieren können.

Publikation bei Facebook weiterempfehlen
Publikation bei Twitter weiterempfehlen
Publikation bei Linkedin weiterempfehlen
Publikation bei Xing weiterempfehlen
Publikation bei Whatsapp weiterempfehlen

Mit einem Mausklick oder einem Fingertipp öffnen Sie die entsprechende Funktion.

Suchbegriffe und Textauszug

Arbeitszeitkonten für Minijobs, Minijob, Flexible, Arbeitszeitregelungen, Minijob-Zentrale. arbeitszeitkonten für minijobs arbeitszeitkonten für minijobs. ermittlung des regelmäßigen arbeitsentgelts. erhebliche schwankungen unzulässig. unzulässige vereinbarungen. arbeitszeitkonten und mindestlohn. das führen von arbeitszeitkonten ist auch für geringfügig entlohnte beschäftigungen (450-euro-minijob) möglich. allerdings müssen arbeitgeber hierfür bestimmte vorgaben beachten, die für die sozialversicherung wichtig sind. um flexibel auf produktionsspitzen, nachfrageschwankungen oder personalengpässe reagieren zu können, haben arbeitgeber die möglichkeit, die personalplanung auf der grundlage einer sogenannten sonstigen flexiblen arbeitszeitregelung vorzunehmen. hierunter versteht man arbeitszeitkonten, die in form von gleitzeit- oder jahreszeitkonten geführt werden. sie erleichtern es dem arbeitgeber, die einhaltung der verdienstgrenze von minijobs zu gewährleisten und gleichzeitig eine flexible personaleinsatzplanung vorzunehmen. der arbeitnehmer erhält ein vertraglich vereinbartes gleichbleibendes monatliches arbeitsentgelt (verstetigtes arbeitsentgelt), dem abhängig vom stundenlohn eine bestimmte soll-arbeitszeit zugrunde liegt. er arbeitetaber je nach bedarf unterschiedlich viele stunden im monat. wenn die betriebliche situation es erfordert, kann der arbeitnehmer für die dauer von maximal drei monaten unter fortzahlung des arbeitsentgelts von der arbeitsleistung freigestellt werden. die im rahmen des minijobs anfallenden abgaben sind nicht von dem in dem jeweiligen monat erwirtschafteten, sondern ausschließlich von dem monatlich vereinbarten und ausgezahlten arbeitsentgelt an die minijob-zentrale zu zahlen. unschädliche mehrstunden arbeitszeitkonto mehrstunden aufgrund eines gelegentlichen unvorhersehbaren ereignisses (krankheitsvertretung). diese arbeitsstunden sind abzugelten und nicht als guthabenstunden ins nächste kalenderjahr zu übernehmen, um das arbeitszeitkonto zum ende des jahres auszugleichen. vereinbarte arbeitszeit beginn der mehr als geringfügigen beschäftigung. das bis oktober gezahlte arbeitsentgelt ist letztmalig unter den voraussetzungen einer geringfügig entlohnten beschäftigung zu verbeitragen, die guthabenstunden sind hingegen in der zeit ab november während der mehr als geringfügigen beschäftigung auszugleichen. zur erklärung dieses beispiels sind auch die ausführungen bzw. das beispiel auf den seiten 12 und 13 dieser broschüre behilflich. spätestens ab november handelt es sich nicht mehr um eine geringfügig entlohnte beschäftigung, weil die zulässigen 540 gesamtarbeitsstunden bereits mit ablauf des monats oktober erreicht wurden. in den monaten november und dezember hätte der arbeitnehmer nicht mehr eingesetzt w erden dürfen, sondern es hätte eine vollständige freistellung von der arbeitsleistung erfolgen müssen, die jedoch nicht vorgesehen ist. eine meldung hat ab november anstatt zur minijob-zentrale zur zuständigen krankenkasse zu erfolgen. aufgrund der höheren arbeitszeiten ergibt sich ein regelmäßiges arbeitsentgelt von mehr als 450 euro im monat und somit eine mehr als geringfügige beschäftigung. ermittlung des regelmäßigen arbeitsentgelts eine geringfügig entlohnte beschäftigung liegt vor, wenn das arbeitsentgelt regelmäßig im monat 450 euro nicht überschreitet. das regelmäßige arbeitsentgelt ermittelt sich abhängig von der anzahl der monate, für die eine beschäftigung gegen arbeitsentgelt besteht, wobei maximal ein jahreszeitraum (12 monate) zugrunde zu legen ist. dabei darf das regelmäßige monatliche arbeitsentgelt im durchschnitt einer jahresbetrachtung 450 euro nicht übersteigen (maximal 5.400 euro pro jahr bei durchgehender mindestens 12 monate dauernder beschäftigung gegen arbeitsentgelt in jedem monat). steht bereits zu beginn der beschäftigung fest, dass diese nicht durchgehend für mindestens 12 monate gegen arbeitsentgelt besteht, ist die zulässige arbeitsentgeltgrenze für den gesamtzeitraum entsprechend zu reduzieren. es ist mindestens auf das arbeitsentgelt abzustellen, auf das der arbeitnehmer einen rechtsanspruch hat (z.b. aufgrund eines tarifvertrags, einer betriebsvereinbarung oder einer einzelabsprache). diese ausführungen gelten gleichermaßen auch für sonstige flexible arbeitszeitvereinbarungen mit der änderung, dass sich der anspruch auf laufende entgeltansprüche aus der zu erwartenden gesamtarbeitszeit innerhalb des maßgebenden prognosezeitraums ableitet. somit sind auch die zum ende dieses zeitraumes zu erwartenden guthabenstunden im arbeitszeitkonto zu berücksichtigen. unzulässige vereinbarungen sonstige flexible arbeitszeitregelungen müssen neben de...

Menü Jobadu.de
Abschlussleiste