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SV und Unfallversicherungsschutz bei Telearbeit*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

SV und Unfallversicherungsschutz bei Telearbeit

Quelle

bewerberAktiv

Kurzbeschreibung

Die Einbeziehung der Telearbeiter in den Schutz des Sozialversicherungsrechts hängt von ihrer statusrechtlichen Einordnung ab...

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Suchbegriffe und Textauszug

SV und Unfallversicherungsschutz bei Telearbeit, Telearbeit, Sozialversicherung, Unfallversicherung, bewerberAktiv. sozialversicherungsrechtliches im rahmen von telearbeit die einbeziehung der telearbeiter in den schutz des sozialversicherungsrechts hängt von ihrer statusrechtlichen einordnung ab. erfolgt die telearbeit auf grundlage eines arbeitsverhältnisses, so ist dieses als sozialversicherungsrechtliches beschäftigungsverhältnis im sinne von § 7 (1) sgb iv zu qualifizieren. auf telearbeiter, welche aufgrund der tatsächlichen ausübung ihrer tätigkeit als arbeitnehmer eingeordnet werden, sind die vorschriften des sozialversicherungsrechts mithin ebenso anwendbar wie auf andere arbeitnehmer. außerhalb eines arbeitsverhältnisses können die regeln des sozialversicherungsrechts ebenfalls zur anwendung gelangen, wenn der telearbeiter als heimarbeiter im sinne des hag einzustufen ist. gemäß § 12 (2) sgb iv gelten heimarbeiter als beschäftigte und sind als ''sonstige personen'' in den geltungsbereich des sozialversicherungsrechts integriert. unfallversicherungsschutz im rahmen von telearbeit telearbeiter unterliegen, sofern sie ihre tätigkeit auf grundlage eines arbeits- oder heimarbeitsverhältnisses erbringen, dem schutz der gesetzlichen unfallversicherung (vgl. § 2 sgb vii). erleidet der telearbeiter bei einer versicherten tätigkeit einen arbeitsunfall, werden seine behandlungskosten übernommen. erforderlich ist das vorliegen eines inneren, ursächlichen zusammenhangs zwischen versicherter beruflicher tätigkeit und unfall. dabei genügt nicht jede bedingung zur begründung des kausalzusammenhangs, vielmehr ist nur diejenige bedingung als ursächlich anzusehen, die im verhältnis zu anderen, einzelnen bedingungen nach der auffassung des praktischen lebens wegen ihrer besonderen beziehungen zum erfolg zu dessen eintritt wesentlich mitgewirkt haben (theorie der wesentlichen bedingung). ereignet sich der unfall, während der telearbeiter seine arbeit an seinem betrieblichen arbeitsplatz oder in einem nachbarschafts- oder satellitenbüro ausübt, so ergeben sich im hinblick auf den erforderlichen zusammenhang zwischen beruflicher tätigkeit und unfall keine schwierigkeiten. zweifel können demgegenüber entstehen, wenn der telearbeiter einen unfall bei verrichtung der tätigkeit an seinem häuslichen arbeitsplatz erleidet. in diesen fällen kann es im einzelfall problematisch sein, ob ein innerer, ursächlicher zusammenhang zwischen unfall und beruflicher tätigkeit vorliegt. der notwendige kausalzusammenhang wird noch eindeutig bestimmt werden können, sofern sich der unfall innerhalb des (von den anderen wohnräumen abgetrennten) arbeitszimmers des telearbeiters ereignete. darüber hinaus kann sich der zusammenhang zwischen tätigkeit und unfall als schwierig darstellen...

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