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Umgang mit Alkohol am Arbeitsplatz*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Umgang mit Alkohol am Arbeitsplatz

Quelle

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

Kurzbeschreibung

Die hier aufgeführten Vorgehensweisen sind praxisnah umsetzbar...

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Suchbegriffe und Textauszug

Umgang mit Alkohol am Arbeitsplatz, Suchtmittel, Arbeitsschutz, Alkoholprobleme, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.. das thema ''alkoholkonsum am arbeitsplatz'' ist in vielen unternehmen nach wie vor aktuell: experten schätzen, dass jede/-r 5. - 10. mitarbeiter/-in1 in einem unternehmen einen riskanten oder gar schädlichen suchtmittelkonsum betreibt. konsequenzen wie durch fehlzeiten und ausfälle von mitarbeitern verursachte hohe wirtschaftliche kosten und ein gesteigertes sicherheitsrisiko sind daher unumgänglich. vor diesem hintergrund lohnt es besonders für sie als führungskraft mit personalverantwortung - z.b. gruppen- oder abteilungsleiter oder meister -, sich konsequent im rahmen von maßnahmen zum arbeitsschutz, zur suchtprävention und zur betrieblichen gesundheitsförderung auch mit gefährlichem oder riskantem alkoholkonsum ihrer mitarbeiter zu befassen. auf sie kommt in dieser frage eine wichtige schlüsselfunktion im unternehmen zu. viel hängt von ihren kenntnissen zur konkreten ansprache und im umgang mit einem auffällig alkohol konsumierenden mitarbeiter ab. sie verfügen in ihrer position über gute möglichkeiten, diese person frühzeitig auf ihr verhalten hinzuweisen, und können rechtzeitig intervenieren, um fehlerhaftes arbeiten und/oder krankschreibungen zu vermeiden. diese broschüre richtet sich daher insbesondere an sie in ihrer funktion als verantwortliche führungs sämtliche hier exemplarisch vorgestellten prinzipien und konzepte sind grundsätzlich auch auf kleinere unternehmen und betriebe übertragbar. die inhalte dieser broschüre ersetzen nicht die erforderliche aufklärung aller mitarbeiter über die gefahren riskanten oder gefährlichen suchtmittelkonsums. vorrangig wird der riskante konsum von alkohol thematisiert, da alkohol in der arbeitswelt weiterhin das gebräuchlichste suchtmittel ist. alle aufgeführten hilfen und materialien eignen sich gleichermaßen bei riskantem konsum anderer reaktions- und wahrnehmungsverändernder substanzen und illegaler ''rauschmittel''. wie verhalte ich mich gegenüber einem mitarbeiter im akuten rauschzustand? woran kann ich einen mitarbeiter mit riskantem alkoholkonsumverhalten erkennen? welches vorgehen empfiehlt sich bei der vorbereitung und durchführung von interventionsgesprächen mit alkoholauffälligen mitarbeitern? warum sollte ein unternehmen ein programm einführen, um riskantem konsum am arbeitsplatz vorzubeugen? wie kann ein unternehmen im rahmen der betrieblichen gesundheitsförderung zur vermeidung/verminderung riskanten alkoholkonsums am arbeitsplatz beitragen? betriebliche programme und regelungen zum umgang mit alkohol. betriebsvereinbarung gesundheit und suchtprävention. muster für einen interventionsleitfaden nach einem stufenplan. nach dem arbeitsschutzgesetz (arbschg) ist jeder arbeitgeber verpflichtet, maßnahmen zur verhütung von unfällen und arbeitsbedingten gesundheitsgefahren für seine mitarbeiter einzuleiten. dies schließt maßnahmen zur verbesserung des gesundheitsschutzes ein, wozu auch angebote der alkohol-/suchtprävention und der suchthilfe im betrieb zu zählen sind, deren umsetzung sie in ihrer führungsposition mitverantworten. als führungskraft stehen sie gegenüber einem mitarbeiter, bei dem sie ein auffälliges verhalten beobachtet haben, konkret in der verantwortung zu handeln. dabei können sie leicht in einen loyalitätskonflikt geraten gerade in kleinen oder mittleren unternehmen, wenn sie mit dem mitarbeiter auch befreundet sind. einerseits möchten sie durch nähe zur belegschaft für ein gutes verhältnis zu ihren mitarbeitern sorgen und somit zu einem entspannten arbeits- und betriebsklima beitragen, andererseits wird von ihnen bei riskantem alkoholkonsum konsequentes handeln, durchsetzungsfähigkeit und die einhaltung der sicherheitsbestimmungen erwartet. keinesfalls sollten sie auffälligkeiten bei einem mitarbeiter ignorieren, da fortwährend das risiko eines arbeitsun falls besteht und damit gefahr für den mitarbeiter selbst, kollegen, dritte oder den unternehmensstandort. die tatsache, dass konkrete anzeichen für einen riskanten alkoholkonsum bei einem mitarbeiter erst nach z. t. jahren wahrgenommen werden können, macht es erforderlich, kontinuierlich und systematisch auf das leistungs- und arbeitsverhalten zu achten. konkrete führungsaufgabe gegenüber ihren mitarbeitern ist es, alkoholkonsum (am arbeitsplatz) und dadurch akut entstehende gefahren zu thematisieren. folglich sollten sie ihre mitarbeiter über die gefahren des alkohols bei ihrer tätigkeit im unternehmen und auf die konsequenzen des alkoholgenusses für sie selbst und ihr umfeld aufklären. motivieren sie sie dahingehend, ihre persönlichen konsumgewohnheiten zu überdenken. fördern sie ihre mita...

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