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Existenzgründungen im Handel*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Existenzgründungen im Handel

Quelle

BMWi

Kurzbeschreibung

Wer sich im Einzelhandel selbständig macht, sollte das Konsumverhalten und die finanzielle Schmerzgrenze der Kundschaft kennen. Darüber und über weitere wichtige Themen für Gründungen im Einzelhandel, informiert dieser Infoletter...

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Suchbegriffe und Textauszug

Existenzgründungen im Handel, GründerZeiten, BMWi. existenzgründungen im handel viele gründerinnen und gründer starten mit einem handelsunternehmen in die selbständigkeit, vor allem im einzelhandel. keine schlechte idee. immerhin suchen sie sich damit eine branche aus, die sich nach erkenntnissen des handelsverbands deutschland (hde) sehen lassen kann: mit rund 428 milliarden euro jahresumsatz und 50 millionen täglichen kundenkontakten im jahr 2012. allerdings sind in den vergangenen jahren die ausgaben für energie, mieten, altersvorsorge usw. gestiegen. das hat auswirkungen auf den privaten konsum: für den einzelhandel bleibt weniger übrig. dennoch geben die privaten konsumenten immer noch rund ein drittel ihres geldes bei einzelhändlern aus, so der hde mit verweis auf das statistische bundesamt. verändertes konsumverhalten wie bei allen anderen gründungen auch ist die geschäftsidee der schlüssel zum erfolg. bei allen überlegungen, was verkauft werden soll und wie, sollten gründerinnen und gründer wissen: handel ist wandel. das klingt banal. aber wer sich in der branche selbständig machen möchte, sollte jederzeit darüber auf dem laufenden sein, welche aktuellen trends die nachfrage beeinflussen. darüber hinaus steht im einzelhandel immer eine entscheidende frage im mittelpunkt: wie viel ist der konsument bereit, für ein produkt und eine leistung zu zahlen? neue einzelhandelsunternehmen sollten daher sowohl das aktuelle (und künftige) konsumverhalten als auch die finanziellen schmerzgrenze der kundschaft berücksichtigen. unabhängig von konkreten aktuellen trends gilt dabei aber: eingekauft wird immer. die bedeutung der klassischen handelssparten für die grundversorgung (vor allem lebensmittel, bekleidung, wohnung, arbeit) bleibt. auf kosten achten dabei sollten gründerinnen und gründer immer im hinterkopf behalten: die gewinnmargen sind nicht überall üppig. damit handelsunternehmen auf ihre kosten kommen, sollten sie ihre kosten so weit wie möglich reduzieren. das gilt in erster linie für die beschaffung. die beschaffung über das internet, das so genannte e-procurement, bietet hier zahlreiche möglichkeiten. nicht umsonst lautet eine alte händlerweisheit: der gewinn wird im einkauf gemacht. angebote müssen heute verführen. gerade in ladengeschäften mit begrenzter fläche ist es sinnvoll, eine begrenzte auswahl von waren anspruchsvoll und hochwertig zu inszenieren und an den wünschen der zielgruppe auszurichten. von der konkurrenz kann man sich dabei durch eine individuelle sortimentszusammensetzung abgrenzen. dabei werden sortimente zunehmend vermischt, um den kunden einen echten mehrwert zu bieten. viele kunden in deutschland sind preissensibel. damit ist gemeint: sie kaufen gerne preiswert: beim discounter, in fachmärkten oder fachmarktzentren und in sb-warenhäusern. davon profitieren vor allem großflächige einzelhandelsformen in stadtrandlage oder in gewerbegebieten sowie factory outlet center (foc). der spielraum für höhere preise ist begrenzt. gründe dafür sind die genannte preissensibilität der kunden und der intensive wettbewerb. viele kunden sind allerdings auch bereit, für eine höhere qualität mehr auszugeben. eine geeignete strategie für den fachhandel ist daher die aufwertung des sortiments ( trading up). stärker nachgefragt werden qualitativ hochwertigere produkte, aber auch küchenfertige lebensmittel sowie markenprodukte. wer ein markenkonzept im sinn hat, sollte über franchising nachdenken. mehr und mehr markenhersteller bieten eigene franchise-systeme an. 4. gesundheit und genuss das gesundheits- und qualitätsbewusstsein der konsumenten steigt: das gilt vor allem auch für ältere kunden, die zudem immer mehr werden. dabei liegen zunehmend elegante geschäfte in hoch frequentierten innerstädtischen lagen im trend. hierzu zählen galerien und passagen, megastores, themenkaufhäuser oder anbieter gängiger und hochwertiger markenartikel. kleinere und mittlere fachgeschäfte müssen sich auf nischen spezialisieren, um mithalten zu können. konjunktur haben nahversorger mit food-sortiment (bioläden, spezialisten für obst und gemüse, wein, käse, fisch usw.). 5. garantierte nachhaltigkeit dabei haben kunden bei angeboten zunehmend auch umwelt, ressourcen, herkunft und herstellungsbedingungen im blick. beispiele: regionale produkte liegen im trend, ebenso fairtrade-angebote. der umsatz für produkte mit msc-kennzeichnung für nachhaltige meeresprodukte steigt seit 2005. mehr als 10.000 produkte im einzelhandel tragen heute den blauen engel, die kennung für besonders umweltschonende produkte und dienstleistungen. tendenz steigend. 6. gute lieferanten einzelhändler, die preis- und qualitätssensible k...

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