Job bei Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG

Ausbildung als Kunststoff- und Kautschuktechnologe (m/w/d)

Icon Firma Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG

Icon Ort 01987 Schwarzheide

Icon Ort Berufsausbildung ab 2024

Info zum Arbeitgeber

Ob in Autos, Straßen, Gebäuden oder Hausgeräten. Produkte von FRÄNKISCHE finden sich überall. Wir entwickeln und produzieren unterschiedlichste Rohre, Zubehörteile und Systemkomponenten für die Bereiche Hoch- und Tiefbau, Automotive und Industrie.

Grundlage der heutigen Produktvielfalt sind unsere Schlüsselerfindungen. Das flexible Elektroinstallationsrohr aus Metall, seine Weiterentwicklung aus Kunststoff und das gelbe Dränrohr.

Gegründet 1906, ist FRÄNKISCHE nach wie vor in Familienbesitz und wird derzeit in 4. Generation von Julius Kirchner geleitet.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine Firmengruppe mit mehr als 5.800 Mitarbeiter:innen an weltweit 17 Produktions- und Vertriebsstandorten. Bei aller Internationalität ist und bleibt FRÄNKISCHE jedoch fest am Hauptsitz im unterfränkischen Königsberg verwurzelt.

Unsere jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Kunststoff und Metall und unser technisches Know-how machen uns zum zuverlässigen und kompetenten Partner für projektspezifische Lösungen.

Durch Forschung, Entwicklung und stetige Innovation setzen wir immer wieder Maßstäbe, wobei der direkte Draht zu Kund:innen und Geschäftspartner:innen einen wichtigen Baustein für die Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte darstellt.

Tätigkeitsinhalte

Kunststoff- und Kautschuktechnologen* der Fachrichtung Halbzeuge verarbeiten Polymere, Zuschlag- und Hilfsstoffe

mithilfe verschiedener Verfahren, insbesondere Kalandrieren, Extrudieren, Schäumen und Beschichten,

und stellen daraus Kunststoff- und Kautschuk-Halbzeuge her, die später weiterverarbeitet werden.

Hierzu planen sie Arbeitsabläufe, erstellen Mischungen nach Rezept, legen Verarbeitungsparameter wie Temperatur, Zeit,

Druck, Umdrehungsfrequenz und Abzugsgeschwindigkeit fest und überwachen den Fertigungsprozess.

Auch die Maschinen und Anlagen richten sie ein. Sie schließen steuerungstechnische Systeme an,

bedienen Steuerungs-, Regelungs- und Messeinrichtungen sowie Prozessleitsysteme und warten die Produktionsanlagen.

Außerdem bearbeiten sie Halbzeuge nach, z.B. durch Tempern oder Lackieren,

und führen Messungen und Prüfungen im Rahmen der Qualitätssicherung durch.

Arbeitsbedingungen

Kunststoff- und Kautschuktechnologen (Halbzeuge)* arbeiten

an weitgehend automatisierten Produktionsmaschinen und Produktionsanlagen.

Bei der Herstellung von Halbzeugen tragen sie Schutzkleidung, z.B. Schutzanzug und Schutzbrille.

Auch Gehörschutz ist oft erforderlich, denn die laufenden Maschinen können sehr laut sein.

Die Kunststoff- und Kautschuktechnologen* arbeiten in Produktionshallen, wo Kunststoffgerüche in der Luft liegen.

Beim Erhitzen von Kunststoffen wird es zudem heiß. Häufig wird im Mehrschichtbetrieb gearbeitet.

Um Vorgaben und Rezepturen einzuhalten, müssen Kunststoff- und Kautschuktechnologen* sorgfältig und genau arbeiten.

Beim Bedienen der Maschinen ist Umsicht, beim Überwachen der Produktionsanlagen Aufmerksamkeit erforderlich.

Bei Störungen muss rasch reagiert und eingegriffen werden.

Um die Anlagen zu warten und gegebenenfalls Bauteile auszutauschen, werden technisches Verständnis

und handwerkliches Geschick benötigt. Durch Hitzebelastung und langes Stehen kann die Arbeit körperlich anstrengend sein.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer ist für jeden Ausbildungsberuf in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt (Regelausbildungszeit).

Beim genannten Ausbildungsberuf beträgt sie 3 Jahre.

Wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen.

Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine Kürzung um 6 Monate möglich,

mit Fachhochschulreife und Abitur kann die Ausbildung um 12 Monate gekürzt werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen,

ist die Ausbildungszeit einer vorherigen Ausbildung anrechnen zu lassen.

Auch andere Bildungsgänge wie Einstiegsqualifizierung, Berufsfachschule oder Berufsgrundbildungsjahr

können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.

Zudem kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden,

wenn die Leistungen in der Berufsschule und die Leistungen im Ausbildungsbetrieb dies rechtfertigen.

Berufsausbildung in Teilzeit

Wenn eine Vollzeitberufsausbildung wegen der individuellen Lebensumstände nicht möglich ist,

kann man die Ausbildung nach Absprache auch in Teilzeit absolvieren.

Bei einer Berufsausbildung in Teilzeit ist die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt.

Dafür verlängert sich die Gesamtdauer der Ausbildung entsprechend.

Eine Teilzeitberufsausbildung ist grundsätzlich in allen anerkannten Berufen des dualen Ausbildungssystems möglich.

Finanzielle Unterstützung

Minderjährige Auszubildende, die während der Berufsausbildung in einem eigenen Haushalt leben wollen,

weil das tägliche Pendeln zwischen Ausbildungsort und Wohnort der Eltern nicht zumutbar wäre,

können die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von der Agentur für Arbeit erhalten.

Volljährige Auszubildende, die verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden sind oder waren

oder mit mindestens einem Kind zusammenleben, können die Berufsausbildungsbeihilfe

auch dann erhalten, wenn sie in erreichbarer Nähe zum Elternhaus leben.

Gezahlt wird diese Unterstützung zum Lebensunterhalt für die Dauer der Berufsausbildung.

Sie kann jederzeit beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe richtet sich nach der Art der Unterbringung, den Fahrkosten und sonstigen Aufwendungen.

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